Mit einem standesgemäßen 82:26 (46:16)-Sieg beim Post SV Nürnberg hat die DJK Brose Bamberg am Mittwoch ihre Pflichtaufgabe in der ersten Runde des DBBL-Pokals gelöst. Nach kurzer Anlaufphase beherrschten Topscorerin Anna Furman & Co. den ambitionierten Bayernligisten, der allerdings kein Gradmesser war. In der zweiten Runde sind die DJK-Zweitliga-Basketballerinnen das klassentiefere Team. Voraussichtlich am Mittwoch, 19. Oktober, treffen sie um 19.30 Uhr in der heimischen Graf-Stauffenberg-Halle auf den Erstligisten TH Wohnbau Angels aus Nördlingen.

"Jetzt vor eigenem Publikum auf einen Bundesligisten zu treffen, darauf freuen wir uns natürlich", quittierte Cheftrainer Ulf Schabacker das bei allem Respekt für den Gegner, der in der Bayernliga ein Wort im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga mitreden möchte, erwartete Weiterkommen. "Auch wenn Nürnberg zwei, drei Spielerinnen hat, die in der Vergangenheit in Herzogenaurach 2. Liga gespielt haben, ist nach unserem etwas holprigen Start der Unterschied von zwei Klassen schon deutlich geworden. In der Verteidigung haben wir es im Grunde so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten, und konnten einige Variationen testen. Unsere Abschlüsse waren dagegen in puncto Konzentration und Zielstrebigkeit leider teilweise noch mangelhaft. Aber in dieser frühen Phase der Saison bringt uns jedes Spiel ein Stück weiter."

Behaupteten sich die körperlich klar unterlegenen Basketballerinnen aus der Noris um die letztjährigen Bamberger WNBL-Spielerinnen Jana-Sophie Distler und Alexandra Okosun in der ersten Hälfte bravourös, war es ein 25:0-Lauf zwischen der 17. und 23. Spielminute, mit dem die DJK-Damen endgültig für standesgemäße Verhältnisse sorgten (57:16). Angesichts derer bot sich beiden Trainern die Gelegenheit, verschiedene Formationen und taktische Mittel zu probieren. Auf Brose-Seite trugen sich alle neun Spielerinnen in die Punkteliste ein. Marie Ulshöfer gab ihr Pflichtspieldebüt für die Scha-backer-Truppe, die in Nürnberg lebende Anna Furman avancierte mit 23 Zählern zur erfolg-reichsten Punktesammlerin der Partie.
Post SV Nürnberg: Chioran (11), Brox (5), Wägner (4), Distler (3), Angerstein (2), Okosun (1), Friedmann, Ganiyu-Noibi, Orfanidis, Mindykowski, Tchone Lele / DJK Brose Bamberg: Furman (23), Waldner (17), Hesselbarth (9), Perv (9), Sokman (8), Münder (5), Zeis (5), Hartmann (4), Ulshöfer (2)


Am Wochenende spielfrei

In der 2. Liga Süd findet das Wochenende ohne Bamberger Beteiligung statt. Aufgrund eines Heimrechttauschs und einer Spielverlegung steht dafür am 8./9. Oktober ein Doppelspieltag gegen Wasserburg II und Jahn München auf dem Plan. Ihr erstes Heimspiel bestreitet die DJK Brose am Samstag, 15. Oktober, um 15.30 Uhr gegen Bad Homburg. red