Vor ihrem ersten Auftritt im Pokal-Wettbewerb am Mittwoch um 19.30 Uhr bei Zweitligist Grüner Stern Keltern haben die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg einen weiteren Ausfall zu beklagen.

Neben Taleya Mayberry, für die ein Einsatz nach ihrem Nasenbeinbruch zu früh käme, steht der Mannschaft auch Flügelspielerin Daniela Vogel krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Aufgrund beruflicher Verpflichtungen kann zudem Trainer Steffen Dauer die Fahrt nicht mit antreten.

Vier Tage nach der Heimniederlage gegen den TSV Wasserburg stehen die DJK-Damen somit vor der nächsten schweren Aufgabe, denn als Gegner wartet der ungeschlagene Tabellenzweite der zweiten Liga Süd.

Das Team von Headcoach Peter Kortmann, der in der vergangenen Saison Chemnitz zurück in die Bundesliga führte, rangiert mit fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen punktgleich hinter Spitzenreiter Bad Aibling.

"Keltern ist einer der beiden großen Aufstiegsfavoriten im Süden, der schon jetzt unter Erstligabedingungen arbeitet. Im Kader stehen mehrere deutsche Spielerinnen mit Erstligaerfahrung, mit Margaret Dwyer sogar eine ehemalige deutsche Nationalspielerin. Dazu kommen zwei große Amerikanerinnen und eine kanadische Aufbauspielerin", sagt Dauer, dessen Vertretung am Mittwochabend Assistenztrainer Tobias Hassfurther übernehmen wird.

Entscheidend für beide sind unabhängig vom Ergebnis Kampfgeist und Einsatzwille der Mannschaft. "Unter den gegebenen Umständen dürfen wir sicher nicht den Fehler machen, zu sagen: Wir spielen gegen einen Zweitligisten. Allein aufgrund der personellen Situation, in der uns zwei Spielerinnen aus der bisherigen Startformation fehlen, gehen wir definitiv nicht als Favorit in diese Partie. Nichtsdestotrotz erwarten wir nach Samstag eine Reaktion. Jede Spielerin muss zeigen, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt hat", fordert Assistenztrainer Tobias Hassfurther von seinen Schützlingen.

DJK Brose Bamberg: Beck, Benzio, Brox, Dorberth, Hartmann, Lohneiß T., Miller, Münder, Sokman, Zeis