Dank des 78:72 (38:40)-Erfolgs am Sonntag beim Lieblingsgegner genießen die Franken als topgesetztes Team in den Playoffs bis in ein mögliches Finale Heimvorteil. Bamberg bekommt es im Viertelfinale am Samstag erstmals mit dem Außenseiter MHP Riesen Ludwigsburg zu tun, Berlin trifft einen Tag später zum Start seiner best-of-five-Serie auf Pokalsieger EWE Baskets Oldenburg.

Im packenden letzten Spiel der Hauptrunde glänzte Aufbauspieler Bradley Wanamaker mit 16 Punkten für Bamberg, das wie zuletzt 2013 wieder als Nummer eins in die Playoffs geht. "Platz eins bedeutet nicht alles, aber viel", sagte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi bei "beko-bbl.tv".

Für ALBA waren auch 13 Zähler von Alex Renfroe zu wenig, so dass die erhoffte Revanche für die beiden schmerzhaften Niederlagen dieser Saison misslang. In der Hinrunde hatte Bamberg die Berliner mit 98:69 deklassiert, im Pokal-Halbfinale gab es ein ebenfalls deutliches 86:65 für das Team von Trainer Andrea Trinchieri.
Die K.o.-Runde beginnt am Mittwoch mit dem Duell zwischen Bonn und Ulm, die vierte Viertelfinal-Partie bestreiten Titelverteidiger FC Bayern München und Frankfurt.