Spieler kommen, Spieler gehen. Gerade in der Basketball-Bundesliga haben sich die Fans daran gewöhnt, ihre Lieblinge meist nur ein, zwei Jahre für ihre Farben spielen zu sehen. Auch nach der Saison 2016/2017 werden sich die Kader der drei fränkischen Bundesligisten Brose Bamberg, Medi Bayreuth und s.Oliver Würzburg neu mischen - Abgänge von Publikumslieblingen inklusive.

Vergleichsweise hart trifft es dieses Mal die Bamberger. Konnte man in der vergangenen Spielzeit noch das Gerüst des Teams halten und sich punktuell verstärken, werden ab September einige Leistungsträger nicht mehr das Brose-Trikot tragen. Sicher sind die Abgänge der Ergänzungsspieler Jerel McNeal, Vladimir Veremeenko (beide Ziel unbekannt) und Nachwuchscenter Leon Kratzer (Würzburg). Hinzu kommen die Abgänge von Janis Strelnieks (Piräus) und Daniel Theis, der sehr wahrscheinlich in der NBA bei den Boston Celtics unterschreiben wird. Ebenfalls noch keinen neuen Verein hat Nicolo Melli - allerdings hat der Italiener bereits seinen Abschied aus Bamberg bekanntgegeben.

Zu einem riesigen Umbruch im Team könnte es kommen, wenn auch noch - wie es Gerüchten zufolge heißt - Fabien Causeur und Darius Miller den deutschen Meister verlassen.

Ähnlich heftig ist der Wechsel in Würzburg, wo bislang neun Spieler den Verein verlassen haben. In Bayreuth stehen bis jetzt nur drei Abgänge zu Buche, darunter aber die von zwei Leistungsträgern.

Bei Brose Bamberg tut sich in puncto Neuverpflichtungen einiges. Neben den Vertragsunterschriften von Bryce Taylor (Bayern München), Augustine Rubit (Ratiopharm Ulm) und Luka Mitrovic (Roter Stern Belgrad) darf kräftig spekuliert werden.

Laut Experten stehen unter anderem Ricky Hickman (Armani Mailand), Daniel Hackett (Olympiakos Piräus) oder Mathias Lessort (JSF Nanterre) auf der Wunschliste des Meisters.