Mit dem klaren 3:0-Sieg über das Schlusslicht ASV Veitsbronn haben sich die Damen der Mediteam Volleys wieder auf den dritten Platz in der Volleyball-Regionalliga Süd-Ost vorgearbeitet. Da auch der Mitkonkurrent um den begehrten zweiten Tabellenplatz, FTM Schwabing, sein Spiel gegen Spitzenreiter Friedberg mit 3:0 gewann, scheint sich ein spannendes Duell um den Relegationsplatz abzuzeichnen, das wohl bis zum letzten Spieltag andauern wird.

Auch Tabellenführer Friedberg, der bis zum zehnten Spieltag eine weiße Weste aufwies, ist nur noch zwei Punkte vor den Bambergerinnen, da die Friedberger zuletzt drei Niederlagen hintereinander einstecken mussten.
Die Damen aus Veitsbronn, die nur zu acht antraten, starteten unbeschwert in die Begegnung. Da die Mediteam Volleys anfangs des ersten Satzes die nötige Spannung vermissen ließen, plätscherte das Spiel in den ersten Minuten ohne große Höhepunkte vor sich hin. Das Schlusslicht, das in der gesamten Saison bisher nur einen Satz gewonnen hatte, ging mit 9:4 in Führung. Coach Heriberto Quero gelang es jedoch, in der folgenden Auszeit sein Team wachzurütteln. Beim 12:12 glichen die Bambergerinnen erstmals aus. Vor allem der Block (Schön, Schröder, Raab) war jetzt zur Stelle und punktete. Die jetzt druckvolleren Angriffe brachte die Veitsbronner Abwehr nicht mehr sauber zurück. Ein sehenswerter Schnellangriff zwischen Anna Michel und Nicole Werthmann brachte das 22:15. Einige leichte Fehler ermöglichten den Gästen noch eine Resultatsverbesserung bis zum Ende des ersten Satzes (25:20). Coach Quero erkannte wohl jetzt schon, dass seiner Mannschaft eine durchschnittliche Leistung zum Sieg reichen würde und setzte im ersten Satz schon alle elf Bamberger Spielerinnen ein.


Gäste sind überfordert

Im zweiten und dritten Spielabschnitt waren vor allem die Spielerinnen auf dem Feld, die sonst nicht immer in der Startaufstellung stehen. Jetzt hielten die allmählich überforderten Gäste nur noch bis zum 3:3 mit. Die VG-Damen mussten keine überragende Leistung bringen, um kontinuierlich davonzuziehen. Laura Badum zeigte einige schöne Aktionen im Angriff und druckvolle Aufschläge. Mit einem Aufschlagpunkt beendete Senta Fößel diesen Durchgang (25:10).

Auch der dritte Satz verlief nur bis zum 4:4 ausgeglichen. Bei der Nachwuchsmannschaft aus Mittelfranken wurden jetzt doch etliche technische Mängel sichtbar. Ohne groß zu glänzen, zogen die Bambergerinnen ihr Spiel auf. Jetzt punkteten vor allem Dani Raddatz und Laura Badum im Angriff. Schnell war ein 20:10-Vorsprung herausgespielt. Schließlich sorgte ein Schnellangriff über die Mitte für das 25:12 und den deutlichen 3:0-Gesamtsieg.

Die Mediteam Volleys gehen jetzt in eine dreiwöchige Spielpause, bevor die entscheidende Phase der Saison bevorsteht. In den restlichen vier Spielen geht es dann mit Obergünzburg (5.), Friedberg (1.) und Marktoffingen (4.) dreimal gegen Mannschaften aus dem vorderen Drittel der Tabelle. db

Mediteam Volleys: Raab, Werthmann, Datz, Mayer, Michel, Schön, Schröder, Lohneiß, Badum, Raddatz, Fößel