Nicht wieder in den Bundestag einziehen wird höchstwahrscheinlich Sebastian Körber (FDP). Die Wahlschlappe der Liberalen - nach den letzten Hochrechnungen liegen sie bundesweit klar unter der Fünf-Prozent-Hürde, kostet auch den Forchheimer das Bundestagsmandat. Unklar war bis zum späten Abend, ob es Franz Eibl (AfD) schafft. Er trat im Wahlkreis Bamberg Forchheim an und rangiert auf der Landesliste der Alternative für Deutschland auf Platz 4. Sollte es seine Partei noch in den Bundestag schaffen, hat auch er gute Chancen.

Die Direktmandate sicherten sich Thomas Silberhorn (CSU) im Wahlkreis Bamberg-Forchheim und Emmi Zeulner (CSU) im Wahlkreis Kulmbach, zu dem auch der Landkreis Lichtenfels und Teile des Landkreises Bamberg gehören. Silberhorn kam in der Stadt Bamberg auf 44,7 Prozent, im Landkreis Bamberg auf 57,0 Prozent. Emmi Zeulner erreichte in den Gemeinden des Landkreises Bamberg 59,5 Prozent der Erststimmen. Bei Kandidaten lagen klar über dem Zweitstimmenergebnis der CSU.

Andreas Schwarz (SPD) erzielte als Herausforderer in der Stadt Bamberg 26.1 Prozent der Erststimmen, im Landkreis kam der Strullendorfer Bürgermeister auf 23,1 Prozent.

Die Wahlbeteiligung liegt in Stadt wie Land unter dem Bundesdurchschnitt: In der Stadt Bamberg gingen 66% der Wahlberechtigten zur Wahl, im Landkreis waren es 70,39 Prozent.

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