Das teilte die Bamberger FDP mit und beruft sich auf eine Information ihres Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Thomas Hacker.
Der Bamberger CSU-Landtagsabgeordnete Heinrich Rudrof bestätigte auf Anfrage diesen Beschluss. Wie er sagte, muss er aber noch vom Haushaltsausschuss "abgesegnet" werden. Insofern sei er noch nicht ganz in trockenen Tüchern.
Nach allem, was er gehört hat, geht Rudrof aber davon aus, dass die Bamberger Symphoniker mehr Geld bekommen.

Alles andere wäre aus seiner Sicht ein Unding. "Der Staat kann doch sein eigenes Orchester nicht verhungern lassen", sagte er zum FT. Das habe er in den vergangenen Wochen in Briefen und Gesprächen, auch an und mit Ministerpräsident Horst Seehofer, immer wieder betont.

Dass ausgerechnet die Liberalen mit dem Beschluss des Koalitionsausschusses an die Öffentlichkeit gehen und den Erfolg für sich reklamieren wollen, kommentiert der CSU-Mann aus dem Landkreis Bamberg mit Süffisanz. Schließlich zeichne das FDP geführte Ministerium von Wolfgang Heubisch für die Finanzierungslücke verantwortlich.

Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD), Mitglied im Stiftungsrat der Bamberger Symphoniker, spricht vom Lohn gemeinsamer Anstrengungen: "Die jetzt in München getroffene Entscheidung begrüße ich sehr, zumal sich alle im Landtag vertretenen Fraktionen engagiert für die Symphoniker eingesetzt haben." Er fordert, "dass unser weltberühmtes Orchester auch für die Zukunft gerecht und angemessen bezuschusst wird".