Die Leser des Fränkischen Tages Bamberg sind mit der Berichterstattung ihrer Heimatzeitung zufriedener als noch vor einem Jahr. Das geht aus einer telefonischen Abonnentenbefragung der Universität Bamberg im Auftrag der Mediengruppe Oberfranken hervor.

Die Marktforscher ermitteln aktuell für den Fränkischen Tag Bamberg bei der Gesamtzufriedenheit einen Mittelwert von 2,01 auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 5 (sehr unzufrieden). Noch vor einem Jahr lag dieser Wert bei 2,15. Das bedeutet ganz konkret: Waren Ende 2011 noch 11 Prozent der Leser eher und sehr unzufrieden, liegt dieser Wert nun bei 5 Prozent. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis.

"Wir haben im November 2011 angekündigt, die Berichterstattung noch stärker an die Menschen in der Region heranzurücken. Unser erklärtes Ziel war es, unseren Lesern das zu bieten, was sie bewegt. Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass uns das gelungen ist", zeigt sich Chefredakteur Frank Förtsch zufrieden mit dieser Entwicklung.

"Wir sind natürlich noch nicht am Ziel. Wir arbeiten jetzt schon an einem Konzept, wie wir als in der Region verwurzelte Heimatzeitung noch regionaler werden können."

Beim Blick auf die Ausgabe Bamberg des Fränkischen Tages sticht für den Chefredakteur der Mediengruppe Oberfranken ein zweiter Wert positiv heraus. Die Kundenbindung der Leser ist innerhalb eines Jahres von 92 auf 94 Prozent angestiegen. Bei der regionalen und lokalen Berichterstattung erreicht die Ausgabe Bamberg mit einem Wert für die Zufriedenheit von 1,71 sogar den Spitzenwert der zehn Ausgaben und Titel der Mediengruppe Oberfranken.

Danach gefragt, was den Lesern aller zehn Titel und Ausgaben des Fränkischen Tages in den letzten vier Monaten positiv in Erinnerung geblieben ist, nennen viele Leser die regionale Berichterstattung. Sie schätzen außerdem Layout, Übersichtlichkeit und Aktualität. Dem Fränkischen Tag Bamberg schreiben die Leserinnen und Leser insbesondere ins Stammbuch, regional verbunden, übersichtlich, aktuell und verständlich zu sein.

Positiv aufgefallen ist den Befragten in den vier Monaten vor der Erhebung auch der Internetauftritt der Mediengruppe Oberfranken. "Das ist ein Beleg dafür, dass unsere Abonnenten die Zusatzangebote auf unserem Portal inFranken.de sehr bewusst wahrnehmen", so die Bilanz von Chefredakteur Frank Förtsch. "Wir bieten unseren Lesern dort echten Mehrwert an: zusätzliche Bilderstrecken, Videos oder Hintergrundinformationen. Sehr rege Gebrauch machen unsere Leser davon, bei Onlineumfragen ihre Meinung zu kontroversen Themen zu äußern."