Seit April 2017 wird das ehemalige Kreiswehrersatzamt an der Promenade in Bamberg zum Bürgerrathaus umgebaut. Nach Plänen der Stadt werden dort ab kommendem Jahr über 150 städtische Mitarbeiter ihren neuen Arbeitsplatz haben, 80 Büros müssen dazu unter anderem noch eingerichtet werden. Einen Überblick über den Baufortschritt und das Konzept gaben jetzt Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und Finanzreferent Bertram Felix.

Ab dem Frühjahr 2019 sollen Bürger im Bürgerrathaus demnach kommunale Serviceleistungen an einem Ort gebündelt vorfinden: Zentrale Anlaufstelle wird dabei die neue Infothek im Erdgeschoss sein, wo etwa ein neuer Personalausweis beantragt werden kann.

Die Infothek und das Ordnungsamt ziehen dazu vom Rathaus am Maxplatz um. Außerdem werden das Sozial- und Jugendamt aus dem sanierungsbedürftigen Schloss Geyerswörth in die oberen Geschosse des fünf stöckigen Bürgerrathauses verlagert.

Im Erdgeschoss sollen neben der Infothek auch das Servicezentrum der Stadtwerke und die Stadtbau zu finden sein. Das Bürgerrathaus ist laut Starke Teil des Konzepts der Verwaltungsreform, in dem Dienststellen konzentriert werden sollen. Das Gebäude wird dazu auch barrierefrei umgebaut und energetisch auf den neuesten Stand gebracht.

Die Gesamtinvestition beträgt 8,15 Millionen Euro. Das Projekt wird aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Landes beziehungsweise des Bundes mit 2,6 Millionen Euro gefördert.

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