In eine der der letzten Sitzungen stellte die Firma Naturstrom die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Freiflächen in Halbersdorf und Schönbrunn vor. Bürgermeister Georg Hollet (BBL) hatte zuvor ein
Schreiben der Dorfgemeinschaft Halbersdorf verlesen, wonach sich die Bürger aus Halbersdorf mit circa 80-prozentiger Mehrheit gegen Freiflächen für Photovoltaikanlagen aussprachen. In der aktuellen Sitzung trafen sich nun die Gemeindevertreter zu einem Ortstermin in den beiden Ortsteilen. Die zahlreich erschienenen Dorfbewohner sprachen gegen das Aufstellen einer Photovoltaikanlage in Halbersdorf aus. Die ökologisch wertvollen landwirtschaftlichen Flächen sollen für die Landwirtschaft erhalten bleiben, die Bauern haben deutlich weniger Ackerflächen die sie pachten
können, die Existenz der Bauern sei gefährdet.

In der Sitzung sprach sich auch Gemeinderat Helmut Körber (CSU), selber Landwirt, gegen Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen im Gemeindegebiet aus, und stellte den Antrag, dass die Errichtung von Photovoltaikanlagen nicht weiter verfolgt wird. Die Räte stimmten den
Antrag von Körber mehrheitlich zu.

Doris Aumüller, die zu den Gegnern des Projekts zählt, zeigte sich im Anschluss an die Sitzung beruhigt. "Die Anlage ist abgelehnt worden und die Pläne damit wohl erst mal vom Tisch."




Schönbrunner Gemeinderat verabschiedet Haushaltssatzung mit Haushaltsplanung und Stellenplan für das Haushaltsjahr 2018

Den überarbeiteten Etatentwurf für das Jahr 2018 stellte der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Klaus Dorsch, in der Sitzung des Schönbrunner Gemeinderats vor. Der Etat hat ein Gesamtvolumen von rund 4,9 Millionen Euro." Der Haushalt steht solide".

Die Einnahmen haben sich positiv für die Gemeinden entwickelt. So können die Einnahmen aus den Grundsteuern mit rund 142 000 Euro und aus der Gewerbesteuer 235 000 Euro sowie die Schlüsselzuweisungen mit rund 736 000 Euro als stabil bezeichnet werden. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer ist mit rund 943 000 Euro um 80 000 Euro höher als 2017. Obwohl die Kreisumlage gesenkt wird, müssen mit 654 000 Euro rund 20 000 Euro mehr an den Landkreis abgeführt werden. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt mit mit rund 439 000 Euro wurde als zufriedenstellend bezeichnet. Um alle Ausgaben decken zu können, werden aus den Rücklagen
514 033 Euro entnommen.

An die Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach sind für die Optimierung der EDV-Anlage Investitionsumlagen in Höhe von rund 13 500 Euro und für den Bauhof für die Beschaffung eines neuen Salzsilos sowie eines Teleskopladers weitere 27 000 Euro zu entrichten.

Für das Schönbrunner Rathaus sind insgesamt 60 000 Euro für die Modernisierung der Heizungsanlage - Fassadensanierung, und ISDN-Anschluss eingeplant. 4000 Euro wurden für die Erweiterung des Bücherbestandes in der Bücherei eingeplant.

Feuerwehren

Die Innenarbeiten im neuen Feuerwehrgerätehaus in Schönbrunn sind abgeschlossen. Die Außenputzarbeiten und Außenanlagen sind für Ende Mai vorgesehen. Die staatlichen Zuschüsse für die Errichtung von 2 Stellplätzen und die Beschaffung einer Schlauchpflegeanlage in Höhe von
insgesamt 136 000 Euro stehen noch aus. Für die Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Fw. Schönbrunn sind 30 000 Euro eingestellt. Für die Beschaffung von Feuerwehr-Dienstkleidung sind 6000 Euro bereitgestellt.

Begonnen soll auch der Neubau des Feuerwehr- und Gemeinschaftshauses im Gemeindeteil Frenshof. Im Haushaltsjahr 2018 wurden hierfür rund 380 000 Euro vorgesehen. Weitere 400 000 Euro sind für 2019 zu erwarten. Rund 240 000 Euro werden von staatlicher Seite an Zuschüssen erwartet.


Grundschule Schönbrunn - Ampferbach

Die Generalsanierung der Grundschule ist abgeschlossen. Für dieses Jahr sind noch Restkosten in Höhe von 118 000 Euro zu zahlen.Der noch ausstehende staatliche Restzuschuss beläuft sich auf 87 000 Euro. An die beiden Schulverbände Schönbrunn/Ampferbach und Burgebrach sind für die
Beschaffung von Tablets, Whiteboards und weiterer notwendiger Ausstattung Investitionsumlagen von rund 13 500 Euro zu entrichten.

Für die Außenrenovierung der Kapelle Steinsdorf wurden 20 000 Euro eingeplant. Der Kindergarten St. Franziskus soll um eine Krippengruppe erweitert werden. Der Gemeindeanteil würde ca. 53 500 Euro betragen.

Für den Abbruch des ehemaligen Kindergartens in der Siedlungsstraße wurden ca. 77 000 Euro veranschlagt. Die Kosten für den Grunderwerb und die Erschließung des Baugebietes Bremi II mussten bereits 2017 vorfinanziert werden. Die dadurch entstandenen Kosten in Höhe von rund
668 000 Euro werden durch den Bauplatzverkauf in diesem Jahr wieder eingenommen. Um auch in Zukunft Baumöglichkeiten zu schaffen werden auch für die Erschließung des Neubaugebiet 2018/19 in Steinsdorf die Kosten in Höhe von rund 450 000 Euro vorfinanziert. Die Einnahmen sind im Jahr
2019 zu erwarten.

Die größte Maßnahme, der Ausbau der Ortsdurchfahrt von Steinsdorf mit der Anlegung von Gehwegen im Rahmen der Dorferneuerung ist abgeschlossen. Für 2018 sind noch Restkosten von rund 202 000 Euro zu erwarten. Für die Beseitigung von Schlammablagerungen im
Regenrückhaltebecken wurde 50 000 Euro bereitgestellt.

Durchgeführt werden soll auch die Renaturierung des Dietenbaches in Steinsdorf im Zuge der Dorferneuerung. Der Gemeindeanteil beträgt ca. 52 000 Euro. 18 000 Euro fallen an für Sanierungsarbeiten an der Alten Schule in Steinsdorf. Schließlich soll auch die Breitbandversorgung
weiter ausgebaut werden. Für Halbersdorf, Fröschhof und Frenshof sind ca. 164 000 Euro eingeplant.

Eckdaten

Der Gesamthaushalt des Schönbrunner Etat-Entwurfs liegt bei rund 4,9 Mio. Euro, davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 2,6 Mio. und auf den Vermögenshaushalt 2,3 Mio. Euro.

Die Pro-Kopf-Verschuldung kann weiter gesenkt werden. Sie beläuft sich aktuell auf 473 Euro.
Anschließend wurde der Haushalt 2018 einstimmig beschlossen.


Rufbus Schönbrunn- Verlängerung der Laufzeit

Der Rufbus ist ein Verkehrsmittel, das nach vorheriger Anmeldung von jedermann genutzt werden kann. Ohne Auto, oder ohne Verkehrsanbindung, ist für Menschen eine Selbstständigkeit auf dem Lande nicht mehr möglich. Auch wird es schwer, den Alltag zu organisieren. Der öffentliche Nahverkehr mit seinen festen Fahrplänen kann diese Problemstellung nicht lösen. Von Montag bis Freitag , jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr (nicht an Feiertagen) kann nach vorheriger
Anmeldung bei der Fa. Spörlein eine Fahrmöglichkeit nach Wunsch bestellt werden, ob zum Einkaufen oder für Arztbesuche. Jede Fahrt kostet den Fahrgast 1,50 Euro, die beim Fahrer zu bezahlen sind. Es werden die ausgewiesenen Bushaltestellen angefahren. Die Räten verlängerten die Laufzeit mehrheitlich vorerst bis Ende Juli.


Errichtung eines Verbindungsweges zwischen der Schule und der St.- Anna-Kapellen-Straße in Schönbrunn

Die Errichtung eines Verbindungsweges zwischen der Grundschule Schönbrunn und der St. -Anna-Kapellenstraße stand wieder auf der Agenda des Schönbrunner Gemeinderates. Die Kosten für den zwei Meter breiten Schotterweg würden sich auf ca. 40.000 Euro belaufen. Der Ausbau fand
bei den Räten mehrheitlich keine Lobby, weil der Wiesengrund mehrfach im
Jahr unter Wasser steht und von Besuchern und Radfahrer kaum
frequentiert wird, so die Räte.