Als der Abenteurer Phileas Fogg 1873 zusammen mit seinem Gefährten und Kammerdiener Passepartout auf seine Reise in achtzig Tagen um die Welt aufbrach, konnte er nicht ahnen, dass die Jungen und Mädchen des Rosenberg-Kindergartens dies innerhalb einer kurzweiligen Stunde schaffen würden.

Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte hatte man bei strahlendem Sonnenschein zum großen Sommerfest in den Garten geladen. Um den Stuhlkreis herum standen die Zuschauerinnen und Zuschauer und warteten gespannt auf den Einzug der Kinder. Die bunten Fahnen, die dabei geschwenkt wurden, lieferten ebenso einen Vorgeschmack auf das Kommende wie die farbenfrohen und ländertypischen Trachten und Kostüme.

Vor dem Hintergrund des Jahresmottos "Alle Kinder dieser Erde können Freunde sein" hatten die Jungen und Mädchen aus der Mäusefamilie und dem Spatzennest in den vergangenen Monaten die Welt bereist und dabei vieles gelernt.
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Der Held dieser Reise hieß allerdings nicht Phileas Fogg, sondern Hans-Görgla (Max Schmidt) und stellte sich im breitesten Dialekt singend dem Publikum als echter Friesener Flößer vor. Nicht ihn zog es allerdings hinaus in die Welt, vielmehr drängte seine Frau (Hannah Kestel) darauf, da sie doch auch einmal etwas Anderes sehen wolle. Sie bereisten die Welt, lernten viel Neues kennen, ehe es wieder zurück nach Kronach ging. Die wichtigste Erkenntnis dieer Reise verdeutlichen die Worte "Ich gebe dir die Hände und schau dir ins Gesicht, dass wir so verschieden sind, das stört uns beide nicht". Die Kinder hatten diese Botschaft unter Beweis gestellt und alle im Kindergarten vertretenen Nationalitäten in die Reise integriert.

Am Buffet ging die Reise dann mit landestypischen Kuchen und bei einer Stationenrallye rund um die Welt im weitläufigen Garten weiter. Phileas Fogg hätte seine Freude an diesem Schauspiel gehabt.