Gegen 13 Uhr traten zahlreiche Beschäftigte des Messwandlerherstellers vor das Tor in der Böttgerstraße, um deutlich zu machen, dass sie hinter den Tarifforderungen der Gewerkschaft stehen.

Andrea Sicker, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Bamberg, lobte die hohe Beteiligung der Gewerkschaftsmitglieder am Warnstreik. Wie bereits am Montag beim Warnstreik vor der Bosch GmbH forderte auch Sicker eine tarifliche Bildungsteilzeit, verbesserte Altersteilzeit und eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent.

"Das bisherige Angebot der Arbeitgeber ist nicht akzeptabel. Die Kolleginnen und Kollegen haben sich durch ihre Leistung die Entgelterhöhung mehr als verdient", so die Gewerkschaftssekretärin. Sein Unverständnis für die Arbeitgeberhaltung machte auch der Betriebsratsvorsitzende Robert Zeiss deutlich. Gerade die Forderungen nach Altersteilzeit und Bildungsteilzeit seien angesichts der betrieblichen Realität unbedingt notwendig.

Die Tarifverhandlungen gehen am 9. Februar in Aschaffenburg weiter, weitere Streiks schließt die IG Metall nicht aus.