Auf dem Tagesprogramm stand unter anderem ein Besuch des derzeit in Bamberg aufgestellten Containers "Schauholz" am Schönleinsplatz. Diese mobile Wanderausstellung und die Festveranstaltung am 9. Juni in Scheßlitz bilden den Rahmen um die Woche der Nachhaltigkeit in der Wald- und Forstwirtschaft.

"Es ist schon beachtenswert, dass Deutschland gemessen an der Bestandsdichte mehr Holz als Schweden und Österreich aufzuweisen hat", erläuterte Andreas Knorr, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg.

Und Heinrich Rudrof (CSU), Vorsitzender der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken (FVO), ergänzte, dass gerade Oberfranken einer der "Waldmeister" in Bayern sei. Denn rund 40 Prozent der Fläche der Region bestünden aus Waldflächen. "Auch wirtschaftlich ist der Wald mehr als nur ein Naherholungsgebiet. So arbeiten beispielsweise in der Branche rund 18 000 Beschäftigte", so Rudrof.

Auch der bayerische Landwirtschaftsminister unterstrich bei seinem Besuch die multifunktionale Verwendung des Holzes: "Vor einigen Jahrzehnten haben viele geglaubt, Holz hätte seine Zukunft längst hinter sich. Dem ist aber nicht so. Er ist ein wichtiger und wertvoller Wertstoff, der immer mehr an Bedeutung gewinnt", betonte Brunner.

So gingen täglich neue Hackschnitzelheizungen in Betrieb und auch in der Baulandschaft setzen immer mehr Häuslebauer auf den nachwachsenden Rohstoff Holz. Anschließend hielt der Minister auf der Altenburg die Festrede zum 40. Jubiläum der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken.