Vor einiger Zeit hatte sich ein älterer Bamberger mit seiner Such-Geschichte an den Fränkischen Tag gewendet: Er suche die zwei netten jungen Damen, die ihm seinen verlorenen Autoschlüssel zurückgebracht hatten. Das war in der Nacht und Hertel zu perplex, um das zu tun, was er in der Folge unbedingt nachholen wollte: sich richtig bedanken.

Nach der Veröffentlichung passierte erst einmal - nichts. Dann erzählte eine Studentin , die in Bamberg wohnt, ihrer Großmutter in Stegaurach, dass sie und eine andere Studentin, die sie besuchte, die Autoschlüssel eines älteren Mannes gefunden und ihm gebracht hatten.

Da stutzte die Großmutter kurz und merkte ihrerseits an, dass sie diese Geschichte bereits kenne. Weil sie diese im FT gelesen hatte. Zum Beweis holte sie die Ausgabe. Im Artikel stand auch die Telefonnummer von Gerhard Hertel.

Der war hoch erfreut, endlich die Finderin gefunden zu haben. Er lud sie daraufhin zu Kaffee und Plätzchen zu sich ein. Froh war Hertel, sich nun richtig und auch mit einem Präsent bedanken zu können. Worüber sich dann wiederum die Finderin freute.

Ein schönes Happy end gerade in der Vorweihnachtszeit.

Gegenüber dem FT versicherte Hertel übrigens, in Zukunft noch besser auf seinen Autoschlüssel aufzupassen.

Obwohl: Wenn es wieder so eine schöne Geschichte und Begegnung gibt...