Eine Optimierung des Verkehrs in Burgebrach strebt das Staatliche Bauamt Bamberg an. Zu Stoßzeiten stehen die Fahrzeuge oft bis zur Ampferbacher Straße an, um auf die B 22 fahren zu können. Eine Verkehrszählung habe ergeben, dass im Bereich "Hahner-Kreuzung" eine Vollverampelung erforderlich ist, berichtet Bauoberrat Michael Raab in der Sitzung des Marktgemeinderats. Auf der B 22 wurden rund 9000, auf der Staatsstraße Richtung Ampferbach 5000 Fahrzeuge täglich gezählt. Ein Grobkonzept wurde bereits entwickelt.

Bürgermeister Georg Bogensperger (CSU) hat für diese Maßnahme bei den Anliegern das grundsätzliche "Okay" bekommen. So sollen an der Hauptstraße, an der B 22 (Steigerwaldstraße und Bamberger Straße) und an der Ausfahrt Hahner insgesamt vier Ampeln mit Querungsmöglichkeiten für Fußgänger eingerichtet werden.

Verkehrsabhängige Schaltung

Eine verkehrsabhängige Ampelschaltung soll einen guten Durchgangsverkehr auf der B 22 sicherstellen. Mit Induktionsschleifen an der Hauptstraße und der Ausfahrt Hahner werden diese Ampeln bei Bedarf bedient.
Auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes Hahner werden im Einfahrtsbereich die Parkplätze künftig längs angeordnet, um Platz für jeweils eine Einfahrts- und eine Ausfahrtsspur zu gewinnen.

Auf die Frage nach einem Kreisverkehr teilten Bauoberrat Raab und Baurat Rainer Eichfelder mit, dass dafür nicht genügend Platz zur Verfügung stünde. Außerdem sind die Einfahrten von der Hauptstraße und des Einkaufsmarktes zueinander versetzt.

Thema war in diesem Zusammenhang auch die Ausfahrt von der Försdorfer Straße auf die Bundesstraße. Die Vertreter des Staatlichen Bauamtes meinten, dass die dortige Verkehrssituation abgewartet werden müsse. Sollten Probleme entstehen, seien sie offen für weitere Gespräche. Die Fertigstellung der Maßnahme ist bis Ende des Jahres vorgesehen.

Lärmarmer Straßenbelag

Zuvor wird der Einmündungsbereich zum neuen Rewe-Markt errichtet, im Bereich Norma-Markt soll eine Fußgängerquerungshilfe gebaut und dann der Straßenbelag von der Einmündung Treppendorfer Straße bis zum östlichen Ortsausgang mit einem neuen lärmarmen Belag ausgestattet werden. In diesem Zusammenhang wird auch der Pflasterbelag vor dem Marienbild durch Asphalt ersetzt. Der Marktgemeinderat nahm die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.

Das Radwegenetz in Burgebrach wird weiter optimiert. Entlang der Gemeindeverbindungsstraße Grasmannsdorf-Oberharnsbach plant der Markt Burgebrach einen neuen Geh- und Radweg, der in Oberharnsbach an den dortigen vorhandenen Weg angebunden werden kann. Untersuchungen haben ergeben, so Bürgermeister Georg Bogensperger, dass aufgrund der vorhandenen Gegebenheiten der Radweg nördlich der Straße sinnvoll sei.

Die Grundstückseigentümer haben alle ihr Einverständnis zum Grundstücksverkauf signalisiert. Für diese Maßnahmen werden Baukosten von rund 300 000 Euro erwartet. Zunächst sind Angebote von den entsprechenden Firmen einzuholen.

Weitere Verkehrsverbesserungen sind in der Grasmannsdorfer Straße und in der Lange-Orles-Straße geplant. Der Straßenbelag und die Sinkkästen bedürfen einer dringenden Sanierung, so Bogensperger.
Die Maßnahmen wurden in der nichtöffentlichen Sitzung vergeben und werden demnächst durchgeführt.