Eine Gruppe von fünf Schülern, die von OStR Stephan Reheuser betreut wurde, arbeitete seit etwa einem Jahr an dem Projekt: Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage. Sie führten Befragungen durch und setzten sich in Teams mit verschiedenen Formen von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt auseinander.

Schulleiter Pater Roland Hinzer lobte das Engagement der Schüler und deren Beteiligung bei dieser Aktion. Jetzt sei auch das Theresianum Teil dieses großen sozialen Netzwerkes in Deutschland und verpflichte sich Verantwortung für das Klima an seiner Schule zu übernehmen.

Denn die Titelverleihung, so der Landeskoordinator H. Lutz-Simon, sei keine Auszeichnung, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft. Das bedeute ferner, dass es zur zentralen Aufgabe werde, nachhaltige und langfristige Projekte zu entwickeln, Aktivitäten und Initiativen zu ergreifen, um Diskriminierungen, in welcher Form auch immer, insbesondere aber Rassismus zu überwinden.

Bei diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen solle man sich dafür einsetzen, diesem Problem zu begegnen und in einer offenen Auseinandersetzung Wege für eine gute Lösung und einen respektvollen Umgang miteinander finden. Außerdem soll einmal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierung durchgeführt werden, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Dieses Gedankengut, Maßnahmen und Aktionen, seien jedoch nicht auf die Schule beschränkt und dürfen nicht an der Schultürschwelle enden, sondern sollen in die Gesellschaft hinausgetragen werden und Zeichen setzen.
Für eine solch große Aufgabe braucht es neben allem Einsatz für die gute Sache auch Unterstützung von außen. Projektpate ist Bezirkstagspräsidenten und Landrat Günther Denzler, ein ehemaliger Theresianer.

Für den musikalischen Rahmen dieser Titelverleihung sorgten Julia Ullrich und Susanne Beck, die am Ende des Festaktes mit einem irischen Musikstück ihre Instrumente zum Jauchzen brachten und das Publikum zu Beifallsstürmen hinrissen. D