Es ist heute schon eine Geduldsprobe: Autofahrer, die an der Achse Memmelsdorfer Straße Richtung Friedensbrücke stadteinwärts fahren, müssen sieben Mal damit rechnen, an einer Ampel stoppen zu müssen. Auf gerade einmal 1,5 Kilometern Straße ist dieser Ampelwald rekordverdächtig.

Doch nun bekommen die Lichtzeichenanlagen weiteren Nachwuchs an der Einmündung des Weidendamms in den Regensburger Ring. Der Bausenat ist einer Empfehlung der Regierung von Oberfranken gefolgt, an dieser Einmündung einer Sack- und einer wenig befahrenen Nebenstraße eine weitere Ampelanlage zu schaffen. Schon 2019 soll gebaut werden.

Doch unumstritten ist dieser Ausbau im Rahmen des Projekts Nordtangente nicht: Stadträtin Daniela Reinfelder (BuB) bezeichnete die neue Ampel wenige Meter neben einer Unterführung als überflüssig und absurd.

Wie sich die CSU verhielt und warum neben der geplanten Ampelanlage schon heute eine Ampel steht, die aber niemals eingeschalten ist, erfahren Sie hierim Premiumbereich von inFranken.de.

 

Foto: Michael Wehner