Hier sind die wesentlichen Ergebnisse dieser Workshops zusammengefasst, die im Rahmen der Denkwerkstatt am Samstag erarbeitet wurden.


Arbeitsgruppe Wohnen

Schwerpunkt Demographischer Wandel/Altersgerechtes Wohnen
Ideen: Aktive und integrierte Quartiere; Quartiersmanagement; genossenschaftliches Wohnen, Miteinander virtuell auf den Weg bringen; Haus der Tänzer; Infrastruktur; kommunale Senioren-WGs (Wohnungsbörse)

Schwerpunkt Wohnen und Flächen
Problem: Aktuell gibt es zu wenig Flächen für Wohnraum
Lösungen für neue Flächen: Erhebung der versteckten Flächen (Kataster); Zugtrasse; Rhein-Main-Donau-Kanal überdachen; Einbeziehung des Landkreises; Höhenentwicklung (Plus eine Etage); Überbauung von Stellplätzen; Erb-Modelle in "Neu"; Beispiele Atrium und RZB; Straßenüberbauung; Konversion
Lösungen ohne neue Flächen: gemeinschaftliches Wohnen (Reduzierung der individuellen Flächen); Flächenkombination Wohnen und Arbeiten; Flexibles Wohnen; Adaptierbare Grundrisse; Alternative Mietverträge (Airbnb); Umdenken (Flexibilisierung des Flächenbedarfs); behördliche Flexibilität


Arbeitsgruppe Bildung und Kommunikation

Schwerpunkt: Gelegenheit schaffen für Bürger, mitzureden und Ihre Kompetenzen einzubringen
Ideen/Wünsche: Ort und Räume dafür schaffen (z.B. Lagarde-Kaserne); wohnortnah erreichbare Gelegenheiten; Einbringen von kulturellen Kompetenzen; integrierte Bildung fördern; Denkwerkstätten in einfacher Sprache; gute Vorbereitung + Information; ein zentrales Bürgerhaus mit "Stadtteilfilialen" (bestehende Einrichtungen nutzen); kostenlose Überlassung der Räume und der Infrastruktur (inklusive Hausmeister, Sozialpädagoge) durch die Stadt; Begegnung der Generationen (Integration...); Treffpunktcharakter (offene Begegnungsmöglichkeiten); Kultur- und Begegnungsräume (analog Frankreich); multifunktionale Räume (z.B. Schule + Bürgerhaus); Räume für Musik, Theater, Tanz, Workshops, Handwerk, Literatur, Kultur; Möglichkeitsräume für zukünftige Entwicklungen; Nachbarschaftshilfe (Vereinzelung aufbrechen); sharing economy


Arbeitsgruppe Mobilität

Schwerpunkt: Lebensqualität
Das Ziel: Autofreie Stadt 2050
Der Weg: Carsharing; Mitfahrgelegenheit; autonom fahrende Rufbusse; Digitale Services (Apps); kurzfristige Bedürfnis-Befriedigung; öffentlicher und gemeinschaftlicher Verkehr ist entspannter und umweltfreundlicher (CO 2 ) als Individualverkehr; Grundrecht auf (billige) Mobilität (als Antwort auf Altersarmut); Wegfall der Straße (dafür Blumenbeete); Rettung der Finanzierbarkeit der Mobilität des Einzelnen

Schwerpunkt: ÖPNV/Radverkehr
Das Ziel: Veränderung des Modal-Splits - Motorisierter Individual-Verkehr (MIV) sinkt auf unter 5 Prozent
Der Weg: Veränderung des Mobilitätverhaltens; ausschließlich angebotene Mobility Services; digitalisierte Steuerung des Verkehrs (Verkehrszeichen, weniger/keine Verkehrstote); Verknappung der Ressourcen; Veränderung der Gesellschaft; persönliches Mobilitätsbudget; MIV wird immer teurer

Forderungen an die Kommunalpolitik:
Zielbild/Vision aufnehmen, verstehen und positiv kommunizieren; Förderung des Umweltverbundes (Fuß- + Radverkehr + ÖPNV + Digitalisierung, Mobility Services); Voraussetzungen in der Verwaltung schaffen; bestehende Konzepte umsetzen; ehrliche Kostenaufschlüsselung; Maßnahmen müssen zu Zielen passen (MIV nicht an erster Stelle!); Visionen von Bürgern Raum geben; Versuche wagen


Arbeitsgruppe Arbeit

Schwerpunkt: Zeitmanagement
Problem: Zeitaufwand durch Pendeln in andere Städte
Lösung: Pendeln vermeiden - durch Homeoffice in der eigenen Wohnung (Platz-Problem, Work-Life-Balance/Trennung, Ablenkung) oder in Co-Working-Spaces -> Arbeitsplatzinseln (Kinderbetreuung (im Atrium), Lagarde, Digitales Gründerzentrum, Bamberg-Portal organisiert das Ganze, Verantwortlichen definieren (ehrenamtlich), Dienstleister ansiedeln).
Voraussetzungen: Infrastruktur (Breitband, Mobilitätswege -> Mittelzentren, Kreis Bamberg) und rechtliche Rahmenbedingungen

Schwerpunkt: IT
Das Ziel: Arbeitsfreude und -zufriedenheit, Menschlichkeit
Der Weg: (wie Sprossen einer Leiter) Kreativität fördern; Bildungschancen erhöhen; differenzierte Bildungsinfrastruktur; nicht Lehrer sondern Coach/Moderatoren; Werkzeug IT: Stellenwert im Arbeitsleben; intrinsische Motivation; "Digitale Spiel-Labore" um angstfrei zu lernen; 360-Grad-Feeback für Lehrende/Ausbilder; Intuitive Anwendungen
Außerdem: bei Bauvorhaben Digitalität vorsehen; Nachfrage entscheidet über Digitalinfrastruktur
Voraussetzungen: WLAN, Berufscoaching, Thinktanks - institutionen-, branchen- und bildungsübergreifend