Wo kann man sich schon über das Musikcorps der Bundeswehr, über die Möglichkeiten des Bundesfreiwilligen Dienstes oder die Angebote der Munich Business School auf engstem Raum informieren? Antworten auch auf diese Fragen bot am Wochenende die 7. Studienmesse:BA in der Kongress- und Konzerthalle.

Die Messe mit fast 90 Ausstellern veranstaltet der Arbeitskreis Schule und Wirtschaft Bamberg. Organisiert wurde sie von den Wirtschaftsförderungen aus Stadt und Landkreis Bamberg sowie der Bamberg Congress & Event GmbH.

Die Messe will jungen Menschen beratend zur Seite stehen und ihnen eine Plattform bieten, sich intensiv mit ihrer Zukunft zu beschäftigen. Darüber hinaus bot die Veranstaltung Institutionen und Unternehmen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und künftige Mitarbeiter zu finden. Das betonten auch die Schirmherren Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und der stellvertretende Landrat Johann Pfister (BI) bei ihrer Begrüßun, genauso wie Markus Knebel, Schulleiter des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums und einer der Vorsitzenden des Arbeitskreises SchuleWirtschaft Bamberg.

Während früher klassischerweise ein Hochschulstudium dem Abitur folgte, gibt es mittlerweile eine große Bandbreite an Alternativen. So rücken duale Studiengänge, eine berufliche Ausbildung, oder andere alternative Ausbildungsmöglichkeiten immer mehr ins Blickfeld.

Mehr Interesse an dualem Weg

Zahlreiche Universitäten, Hochschulen und regionale Unternehmen stellten sich auf der Ausbildungsmesse den Fragen der jungen Menschen und geben Anreize und Informationen zur Entscheidungsfindung. Insbesondere Fragen nach einem dualen Studiengang wurden immer wieder gestellt.

Diese Angebote sind mittlerweile sowohl bei örtlichen Autozulieferfirmen als auch bei Logistikern und Lebensmitteldiscountern zu finden. Daneben warben staatliche Institutionen, wie Bundeswehr, Polizei, Zoll und Landratsamt für Nachwuchskräfte.

Der Andrang an den Messeständen war schon kurz nach der Eröffnung groß. Viele Jugendliche, in der Regel gut vorbereitet, kamen mit ihren Eltern zu dieser Veranstaltung und nahmen die Gelegenheit, wahr sich zu informieren und auch über mögliche Alternativen nachzudenken.

Die Stände waren oft mit den eigenen Auszubildenden der Firmen besetzt, die "einfach einen besseren Draht" zu den jungen Menschen haben. Viele Aussteller sind schon öfters dabei gewesen und merkten bei Bewerbungen, dass die Messe als Bezugspunkt genannt wird.

In fünf Vortragsräumen gab es auf der Ausbildungsmesse darüber hinaus ein breit gefächertes Angebot an weiterführenden Fachvorträgen, die gut besucht wurden.

Im Anschluss an die Studienmesse bietet die Otto-Friedrich-Universität Bamberg Informationstage vom 19. bis zum 21. Februar an.