Mit dem Fahrrad rund um Bamberg unterwegs

Radtour ins Fachwerkdorf Unfinden (von Bamberg aus)

Am 1. Mai lädt der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) zu einer Radtour ins Haßberge-Fachwerkdorf Unfinden ein. Der Treffpunkt ist um 9 Uhr am Gabelmann (Grüner Markt 2, Bamberg). Die gut 80 Kilometer lange Radtour führt durch das Maintal und weiter über Zeil und Königsberg nach Unfinden mit seinen schönen Fachwerkhäusern. Dort ist eine Mittagseinkehr beim Grillfest des Schützenvereins geplant. Wer vom Radeln müde geworden ist, kann ab Haßfurt mit der Bahn zurückfahren. Nähere Informationen zur Tour gibt es bei Tourenleiter Jürgen Schulze vom ADFC Kreisverband Bamberg. Die Telefonnummer lautet 0951/68316.

Ab in die "Fränkische Toskana" (Landkreis Bamberg)

Steigen Sie aufs Rad und entdecken Sie in einer geführten Tour durch die "Fränkische Toskana" Skulpturenwege, Schlossgärten und Brauereien. Sie erfahren eine Menge Wissenswertes über prächtige Bauten, alte Zeiten, die keltische Vergangenheit sowie moderne Kunst und fränkische Brautradition. Die Radtour dauert etwa fünf Stunden inklusive Einkehr. Speisen und Getränke sind nicht im Preis inbegriffen. Das Profil der Strecke: Sie ist etwa 35 Kilometer lang, die Radler überwinden drei bis vier Steigungen. Geeignet ist die Tour für Alltagsradler, die am besten mit einem Trekkingrad ausgestattet sind.

Für Kinder wird die Tour erst ab 12 Jahren empfohlen. Bitte sorgen Sie selbst für entsprechende Kleidung, Helm und eventuell Verpflegung. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Tourist-Information, Geyerswörthstraße 5, in Bamberg. Dort gibt es auch Karten, die Sie unter der Telefonnummer 0951/297620 reservieren können. Wer am 1. Mai nicht mitfahren kann: Weitere Touren werden am 9., 20., und 30. Mai angeboten.

Zum Festgottesdienst oder schnuppern im Kräutergarten


Hochfest Maria, Schutzfrau Bayerns (Scheßlitz)

Am 1. Mai findet der Festgottesdienst zum Hochfest Maria, Schutzfrau Bayerns, um 10 Uhr in der Gügelkirche in Zeckendorf statt.

Während des Dreißigjährigen Krieges hat Kurfürst Maximilian von Bayern das Land dem besonderen Schutz der Gottesmutter anvertraut und ihr den Titel Maria Patrona Bavariae (Schutzfrau Bayerns) verliehen. König Ludwig III von Bayern hat im 1. Weltkrieg diesen Titel durch den damaligen Papst Benedikt XV. bestätigen lassen und Bayern unter den besonderen Schutz Mariens gestellt. Dieser Tag wurde als Hochfest in Bayern eingeführt und wird seit dieser Zeit gefeiert. Viele Menschen vertrauen sich auch heute immer wieder der Gottesmutter an und bitten um ihren Schutz und ihre Hilfe in allen besonderen Lebenslagen. Im Monat Mai soll die Muttergottes besonders geehrt und verehrt werden, deshalb finden überall Maiandachten statt.

Heil- und Gewürzkräutermarkt im Freilandmuseum (Bad Windsheim)

Kräuterduft liegt in der Luft unter dem imposanten Dachgebälk des Alten Bauhofs von 1443. Hunderte verschiedener Heil- und Gewürzkräuter machen die Auswahl nicht gerade leicht.

Hier finden alle, die ihren Kräutergarten oder die Kräuter-Ecke auf dem Balkon ergänzen oder neu bepflanzen möchten, ein reichhaltiges Angebot. Das Besondere: Es werden ausschließlich heimische Pflanzen angeboten, die zudem besonders widerstandsfähig sind. Neben bekannten Pflanzen und Kräutern wie Pfefferminze, Waldmeister oder Bärlauch können auch weniger bekannte wie Herzgespann, Mutterkraut oder Weinraute erworben werden. Auch mehrjährige Stauden und Zierpflanzen wie Duftblattgeranie, Mariendistel, Schafgarbe, Hopfen oder Stockrose sind mit dabei. Zu jedem Gewächs gibt es ein Informationsblatt, das die Geschichte der jeweiligen Pflanze, die Verwendung in der Küche, die medizinische Verwendung früher und heute und die Pflege der Pflanzen genau erklärt. Hätten Sie gewusst, dass Meerrettich, frisch gerieben, auch bei Insektenstichen hilft? Oder Majoran bei Appetitlosigkeit? Auch die frühere Verwendung von Kräutern ist interessant. So wird Hauswurz in Küche und Medizin nicht mehr verwendet, spielte früher dagegen eine große Rolle in der Volksheilkunde. Gequetschte Blätter wurden bei Hautausschlag und offenen Wunden aufgelegt, der Saft sollte gegen Hühneraugen und Sommersprossen helfen und auf Schweineställe gepflanzt, sollte das Gewächs die Tiere vor Krankheit schützen. Kühe bekamen drei Hauswurzblätter, damit sie den Stall wieder finden.

Der Eintritt zum Heil- und Gewürzkräutermarkt ist frei. Am Mittwoch, 1. Mai, findet außerdem eine Kräuterwanderung mit Diplom-Ökologin Renate Bärnthol und Apotheker Friedrich Schmelzer statt. Beginn ist um 14.30 Uhr. Am Sonntag, 5. Mai, wird von 10 bis 17 Uhr ein Apothekentag angeboten.

Dampfend durch die Rhön, dichtend durch den Hain


Mit Volldampf in die Vergangenheit (Fladungen/Rhön)

Wer einen etwas größeren Ausflug machen möchte, kann sich auf den Weg zum Freilandmuseum in Fladungen machen. Es hat einen engen Bezug zum Landkreis Haßberge, denn hier stehen einige alte Gebäude, etwa das prächtige Truchseß-Haus aus dem Haßfurter Stadtteil Oberhohenried (Bild), und sogar eine Brücke aus dem Steigerwald - säuberlich abgebaut, wieder aufgebaut und restauriert für die Ewigkeit. Ab dem 1. Mai geht der Museumsbetrieb hier wieder los. Nicht nur, dass man beispielsweise am 1. Mai mit dem historischen "Rhön-Zügle" fahren kann, 18 Kilometer auf der Museumsbahnstrecke Fladungen-Ostheim-Mellrichstadt durchs herrlich blühende Streutal.

Das Museumsgelände selbst bietet eine nette kleine Wanderung durch die fränkische Baugeschichte. Das Leben in früherer Zeit wird anschaulich. Es gibt ein altes Bienenhaus, einen alten Bauerngarten und viele Bauten einstiger Standesvertreter in Mittelalter. Nach dem Gang durch die Geschichte kann man sich entweder gemütlich in die historische Wirtschaft oder aber bei schönem Wetter in den Biergarten setzen. Das Museumsbähnle, eine ausgewachsene Dampflock, fährt übrigens noch an weiteren elf Sonntagen. Und auch im Freilandmuseum gibt es fas Sommerhalbjahr über immer wieder Aktionen. Informieren kann man sich auf der Internetseite des Museums.

Literarischer Hainspaziergang

Kein anderer Monat wurde von den Dichtern so innig und überschwänglich besungen wie der Mai. Der diesjährige Hainspaziergang des Brentano-Theaters führt mit Gedichten, Geschichten, Märchen und Satiren mitten hinein in den Wonnemonat. Nur Eisheiligen ist der Zutritt verboten.

Mit Martin Neubauer als Poet und Victoria Heinz als Mai-Muse.Treffpunkt ist um 16 Uhr vor dem Bootshaus im Hain, Mühlwörth 18 . Karten gibt es unter der Telefonnummer 0951/54528.