Bereits im Zeitraum von 20. September bis 2. Oktober 2017 verursachten unbekannte Vandalen im alten Hallenbad der Stadt Bamberg am Margaretendamm einen Sachschaden in Höhe von 140.000 Euro. Das berichtet die oberfränkische Polizei Ende Dezember.

Wie eine Streife der Polizei Bamberg-Stadt wegen einer anderen Sache Anfang Oktober feststellte, waren im gesamten Gebäude erhebliche Schäden verursacht worden. Glastüren, Sanitäreinrichtungen und Spiegel waren nahezu komplett eingeschlagen oder zerschlagen worden sowie Trennwände und Kabinenwände beschädigt.

Auch Büroräume waren angegangen und sämtliche darin befindliche Schränke durchwühlt worden und deren Inhalt auf den Boden geworfen. Außerdem beschmierten die Vandalen mehrere Wände im Inneren mit Graffitis. Letztendlich entstand hierbei der Gesamtsachschaden in Höhe von 140.000 Euro.

Durch Ermittlungen und Vernehmungen konnte die Ermittlergruppe, die sich konzentriert mit Jugendkriminalität auseinandersetzen hat, zwölf Kinder und Jugendliche aus Bamberg im Alter von 11 bis 17 Jahren ermitteln. Diese sind nach derzeitigem Stand der Ermittlungen mutmaßlich an mehreren Tagen im oben genannten Zeitraum in Gruppen unterschiedlicher Besetzung ins ehemalige Hallenbad eingedrungen und haben dort die Taten im geschilderten Ausmaß verübt.

Die Ermittlungen stehen unmittelbar vor dem Abschluss und der Vorgang wird in Kürze der Staatsanwaltschaft Bamberg vorgelegt.