Der Bauboom in Frensdorf ist ungebrochen. Das Baugebiet "Kerntner Feld" ist in seinem ersten Bauabschnitt mit 42 Bauplätzen voll erschlossen und vermarktet. Auch im zweiten Bauabschnitt mit insgesamt 32 Bauparzellen, davon 23 in der Hand der Gemeinde, sind alle Bauplätze bereits vergeben. Ein gutes Dutzend Häuser steht bereits. Auf den Plätzen ringsum zeugen Kräne und Baumaschinen davon, dass die Bautätigkeit in vollem Gange ist.

Wie Bürgermeister Jakobus Kötzner (AWL) erklärte, gingen die Bauplätze ohne jegliche Werbung innerhalb weniger Monate weg. Die Gemeinde will daher auf die große Nachfrage reagieren und auch den dritten Bauabschnitt des Kerntner Felds angehen.

Diesen dritten Bauabschnitt (insgesamt 65 Parzellen) hatte die Gemeinde noch einmal in zwei Abschnitte unterteilt. 23 Bauplätze im ersten Teilstück sollen jetzt erschlossen werden. Das Umlegungsverfahren laufe derzeit noch, informierte der Bürgermeister. Es gebe jedoch bereits etwa 30 Nachfragen und Reservierungen und somit mehr als derzeit Bauplätze vorhanden sind.

Den Zuschnitt der Baugrundstücke hatte die Gemeinde bereits vor längerer Zeit der Nachfrage angepasst und verkleinert. Die maximale Größe der Baugrundstücke liege jetzt bei 700 Quadratmetern. Bis Mai 2015, so hofft Kötzner, sollte der Kanalbau abgeschlossen sein. Mit Fertigstellung der Straßen rechnet er im Herbst 2015. "Wenn alles gut läuft, können die Bauwerber im Herbst 2015 mit dem Hausbau loslegen", sagte Kötzner bei einem Ortstermin im neuen Wohnquartier im Osten Frensdorfs.

Nach dem Dafürhalten der Verwaltung sollte "kein großer zeitlicher Bruch" entstehen, so lange die Bauplätze in Frensdorf so stark nachgefragt sind. Deshalb will die Gemeinde auch das restliche, letzte Teilstück im Bauabschnitt III des Kerntner Felds zur Baureife bringen. Dazu müsse die vorhandene Planung noch einmal überarbeitet werden.

Mehr als 40 Bauparzellen sollen in diesem letzten Abschnitt ausgewiesen werden. Das Bamberger Tiefbaubüro Weyrauther wurde in der Sitzung beauftragt, den alten Bebauungsplan zu überarbeiten. Insbesondere geht es darum, die Größe der Grundstücke dem Bedarf der Bauwerber anzupassen.