Dabei sind am Samstag (13 bis 17 Uhr) und am Sonntag (10 bis 16 Uhr) rund 300 Tiere zu sehen - Kaninchen, Tauben, Hühner und Enten, dazu kommen handwerklich aufwändige Bastelarbeiten.

50 Jahre Kleintierzucht in Zapfendorf - das ist auch irgendwie die Geschichte der Familie Topfstedt. Freilich: Es gibt Züchter wie den Oberbrunner Leonhard Storath, die schon länger dabei sind. Aber Günter Topfstedt, der inzwischen Lichtenfelser Kreisvorsitzender der Kaninchenzüchter ist, hat seit den späten 70er Jahren kaum eine Veranstaltung ausgelassen.

Sein Sohn Alexander leitet inzwischen den Zapfendorfer Verein und mit den beiden Enkeln, Lena und Jonas, ist die nächste Generation auch schon bei der Jubiläumsschau am Start. Jonas (6) steht mit seinem Sachsengold erst am Anfang der Züchter-Karriere, seine zwei Jahre ältere Schwester kümmert sich schon intensiver um ihre Tiere. Sie sammelt frisches Grünfutter und versorgt die Kaninchen mit frischem Wasser.

Die Zapfendorfer sind einer der wenigen Kleintierzüchtervereine in der Region, die immer wieder einmal Jugendliche dazu bekommen. Rund 60 Tiere der Jubiläumsschau stammen von jugendlichen Züchtern. Günter Topfstedt freut sich darüber, denn für ihn hat die Kleintierzucht nicht nur eine jahrhundertealte Tradition, sondern auch einen pädagogischen Wert: "Im Umgang mit dem Tier lernen die Kinder, Verantwortung zu übernehmen."

Spätestens mit zwölf oder 13 Jahren, sagt Topfstedt aus Erfahrung, können sich Kinder eigenverantwortlich um ein paar Tiere kümmern. Anfangen, sagt der Kreisvorsitzende, kann man aber schon früher.

Der Schirmherr, Zapfendorfs Bürgermeister Josef Martin, und Alexander Topfstedt eröffnen am Samstag um 14 Uhr die Jubiläumsschau. Während der offiziellen Eröffnung werden auch noch einige Mitglieder geehrt. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt, es gibt auch eine große Tombola. Bewirtet werden die Besucher im Feuerwehrraum vom Team des Kleintierzuchtvereins.