Der niedrige Wasserstand im linken Regnitzarm hat zur Folge, dass der Fährbetrieb zwischen Mühlwörth und Leinritt vorerst eingestellt ist. Spaziergänger und Radfahrer, die am Dienstag übersetzen wollten, wurden mit entsprechenden Hinweisschildern informiert.

Die Zwangspause der Fähre hängt mit den Revisionsarbeiten am Wasserkraftwerk der Oberen Mühlen der Joseph-Stiftung zusammen. Wie am Samstag berichtet, muss dafür der Wasserdurchfluss deutlich reduziert werden.
Deshalb wird vorübergehend eine wesentlich größere Menge als sonst am Walkspund in den Hollergraben und Alten Kanal geleitet, also oberhalb der Fähre.

Deren Betrieb wurde am Dienstag gar nicht erst aufgenommen. Es habe sich gleich am Vormittag herausgestellt, dass kein sicheres Ein- und Aussteigen gewährleistet sei, sagte Projektleiter Christian Salomon vom Betreiber, dem Don-Bosco-Jugendwerk.
Er geht davon aus, dass der Betrieb frühestens am Samstag wieder möglich ist. Alles hänge aber vom Fortgang der Arbeiten am Kraftwerk ab.

Für das Auge wirkt die Regnitz-Absenkung bislang eher unauffällig. Auch unterhalb der Mühlen bietet sich kein wirklich spektakuläres Bild: Das Alte Rathaus wird weiterhin umspült, der Fluss gibt allerdings ein paar Zentimeter von der Insel frei, auf der das "Rottmeisterhäuschen" wie ein Schiffsbug in das Wasser ragt.