Zu einem schweren Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen kam es am Mittwoch im morgendlichen Berufsverkehr auf der A73 kurz vor der Anschlussstelle Breitengüßbach-Süd. Eine Person wurde schwer und drei leicht verletzt, der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 36.000 Euro.

Die 27-jährige Fahrerin eines Ford Kuga musste ihr Fahrzeug aufgrund eines sich bildenden Staus fast bis zum Stillstand abbremsen. Dies bemerkte ein 53-jähriger Audi-Fahrer aufgrund seiner nicht angepassten Geschwindigkeit bei nasser Fahrbahn zu spät und prallte trotz eingeleiteter Vollbremsung in das Heck des Ford. Durch den Aufprall schleuderte der Audi auf den rechten Fahrstreifen, wo er von dem VW eines 21-Jährigen erfasst wurde. Durch diesen Anstoß gelangte der Audi auf den Standstreifen, wo er letztlich noch von einem 34-jährigen Opel-Fahrer getroffen wurde, der dem schleudernden Pkw ausweichen wollte.

Die Autobahn 73 war für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge für rund eineinhalb Stunden total gesperrt. Im Raum Breitengüßbach kam es sowohl auf der Autobahn als auch auf den Umleitungsstrecken zu erheblichen Stauungen. Alle vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die vier Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser nach Scheßlitz und Bamberg gebracht.