Nach einer gemeinsamen Gemeinderatssitzung in Maroldsweisach wurden im Rathaus in Ermershausen noch weitere Punkte behandelt. Dabei stand der Haushaltsplan für 2014 im Mittelpunkt. Wie der Kämmerer der VG Hofheim, Georg Metzger darlegte, umfasst der Haushaltsplan 1.214.542 Euro. Die teilen sich in den Verwaltungshaushalt (935.702 Euro) und den Vermögenshaushalt (278.840 Euro) auf. Der Schuldenstand der Gemeinde werde am Jahresende 67.670 Euro betragen, was eine Pro-Kopf-Verschuldung von 121 Euro bedeutet. Die Rücklagen hingegen belaufen sich auf 726.438 Euro.

Die wichtigsten Einnahmen verzeichnet die Gemeinde bei den Schlüsselzuweisungen (203.156 Euro), der Beteiligung an der Einkommensteuer (212.499 Euro), den Grundsteuern A und B sowie der Gewerbesteuer (73.500 Euro) sowie Wasser und Kanal (123.800 Euro).

140.000 für ein Feuerwehrauto

Die Gemeinde Ermershausen will dieses Jahr 260.000 Euro investieren. Der Großteil davon, 140.000 Euro, entfallen auf das neue Feuerwehrauto, das am 31. Mai übergeben werden soll. Für den Radwegebau wurden 50.000 Euro, für die Breitbanderschließung 15.000 Euro, für die Investitionszuschüsse zur Erhaltung vorhandener Bausubstanz 10.000 Euro und für die Kirchturmsanierung 20.000 Euro eingeplant. Die Gemeinde trägt die Baulast des Kirchturms. Ohne Diskussion wurde der Haushalt einstimmig verabschiedet.

Wie Telekom mitgeteilt hat, soll das Notfalltelefon am Rathaus abgebaut werden, da in den letzten Jahren kein Bedarf mehr bestand.