Der Ebracher Bürgerverein hat sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Seinen geistlichen Segen erhielt der Verein von Pfarrerin Cornelia Meyer, Dekan Albert Müller und Diakon Andreas Stahl beim ökumenischen Gottesdienst in der ehemaligen Klosterkirche in Ebrach.

Den weltlichen Abend leitete der Zweite Vorsitzende Hartmut Dittmann mit seiner Begrüßungsrede ein. Die anschließenden Grußworte von Bürgermeister Schneider hoben die große Bedeutung des Bürgervereins für die Gemeinde Ebrach hervor. Die Ziele, die sich der Verein bei seiner Gründung selbst gesetzt hatte, wie die Pflege kulturellen Gutes und die Förderung des Heimatgedankens, sind seit jeher Antrieb und Motivation des Vereins.

Dies spiegelt sich in den verschiedenen Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Faschingstanz, der Kirchweih oder auch dem Umwelttag wieder. Diese verdeutlichen den großen Zusammenhalt und den Einsatz der Vereinsmitglieder für ein größeres Gut.


Ziele wurden umgesetzt

Mit der Erstellung des Veranstaltungskalenders deckt der Verein seit Jahren ein weiteres seiner Ziele ab. Gemeindliche Angelegenheiten werden dabei besprochen und koordiniert, ebenso wird dadurch eine vereinsübergreifende Vernetzung und Zusammenarbeit nicht nur gefördert und ausgebaut, sondern auch von allen Mitgliedern gelebt. Ein weiteres wichtiges Ziel des Vereins war und ist die Unterstützung der Jugend- und Seniorenarbeit. So sind der Seniorennachmittag und der Festumzug der Jugend an der Ebracher Kirchweih nur einige Beispiele für die Arbeit des Bürgervereins.

In einem weiteren Grußwort stellte der Vorsitzende des Ebracher Sportclubs Gunther Martin die Frage, inwieweit ein erfolgreicher Verein auf einen engagierten Vorsitzenden zurückzuführen ist. Hierbei ist besonders die Rolle von Joachim Komander hervorzuheben, der seit Jahrzehnten nicht nur Aushängeschild, Motor und Kopf, sondern auch gute Seele des Ebracher Bürgervereins ist. Mit Weitblick und Menschenkenntnis schaffte er es, dass der Bürgerverein selbst nach 40 Jahren nicht zum alten Eisen gehört. Mit seinem Engagement und seinem Enthusiasmus sowie dem Mut, auch neue Wege zu gehen, hat er maßgeblichen Anteil am Erfolg des Bürgervereins.


Zusammenhalt ist wichtig

Nach den Grußworten war der Erste Vorsitzende Joachim Komander selbst an der Reihe. In seinem Rückblick beschrieb er die Entwicklung von einer Zeit, als die Kirchweih kaum einen Stellenwert in Ebrach hatte, hin zu einer Veranstaltung, die heutzutage von Jung und Alt als Feiertage wahrgenommen werden. In seiner Zusammenfassung zeigte Komander auf, dass die Stärke des Ebracher Bürgervereins stets im Zusammenhalt und der Zusammenarbeit der Vereinsmitglieder lag und liegt. Ebenfalls nicht wegzudenken ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen der Gemeinde, die sich gegenseitig mit Rat und Tat unterstützen.

Nach dem Rückblick wurden die Gründungsmitglieder des Bürgervereins und die Mitglieder mit 25-jähriger Vereinszugehörigkeit geehrt. Die Schlussworte von Hartmut Dittmann gaben den Abend für seine Gäste frei, welche sich bei gemütlichem Beisammensein an einem Bilderrückblick auf die letzten 40 Jahre Bürgerverein erfreuen konnten.