Gegen 01:45 Uhr musste der 40-jährige Fernfahrer etwa neun Kilometer nach Geiselwind wegen eines Autofahrers, der ihn nach seinen Angaben geschnitten hatte, stark abbremsen und ausweichen. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Sattelzug, schoss über den Seitenstreifen in den Graben. Dabei beschädigte er etwa 100 Meter Leitplanken. Nach weiteren 50 Metern kam das mit fünf Tonnen Computerteilen beladene Fahrzeug hinter den Büschen und ca. 3 m tiefer zum Stillstand. Glücklicherweise stürzte es nicht um. Der Autofahrer, dessen Fahrzeug nicht näher beschrieben werden konnte, fuhr in Richtung Nürnberg weiter.

Die Unfallstelle wurde mit Warneinrichtungen kenntlich gemacht. Trotzdem meldeten sich immer wieder fürsorgliche Verkehrsteilnehmer bei der Polizei und machten auf das in der Dunkelheit schlecht zu sehende Havariefahrzeug aufmerksam. Der Auflieger wurde im Laufe des Donnerstags entladen. Dazu war der Seitenstreifen gesperrt. Für die Bergung des Fahrzeuges, die voraussichtlich am Donnerstagabend erfolgen wird, muss die Leitplanke demontiert und der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt werden.

Hinweise auf den flüchtigen Pkw nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Telefonnummer 09302/910-0 entgegen.