Sandkerwa 2017: Volksfest in Bamberg abgesagt - Terrorgefahr Grund - Kommt Rettung?

Noch sind nicht einmal die Stände abgenommen und die Sandkerwa in Bamberg offiziell eröffnet worden, doch schon sind die ersten Auswirkungen des Sicherheitskonzeptes spürbar. Seit über sechzig Jahren wurde der Kerwasbaum an der Elisabethenkirche immer feierlich mit einem Festzug und von einem Dutzend Zimmerleuten feierlich während des Festbetriebes aufgestellt. Und zwar stattliche Kolosse von Bäumen; mit zwanzig Metern und höher. Letztes Jahr gab es schon Bedenken wegen der Höhe und weil beim Aufstellen nicht der nötige Sicherheitsabstand zu den Zuschauern gewährleistet werden konnte. Daher wurde der Baum im vergangenen Jahr noch an Ort und Stelle und unter zahlreichen spöttischen Kommentaren von Kerwabesuchern auf rund zehn Meter halbiert.


Sandkerwa 2016: mehr Sicherheit

Dieses Jahr hingegen wurde er gänzlich ohne Zuschauer noch vor der Eröffnung der Sandkerwa früh morgens fast schon heimlich aufgestellt. Und auch nicht wie sonst üblich mit Blasmusik und von den Zimmerleuten, sondern mittels eines Kranes.

Schneller ging die Aktion mit dem Kran auch nicht als mittels Manneskraft. Aber, wie die Veranstalter betonen, war die Methode sicherer. Und der Baum hat wieder mit 17 Meter im Gegensatz zu letztem Jahr eine ansehnliche Höhe.

Am Freitagnachmittag wird im Rahmen der Schützenabholung der Festzug dennoch am bereits aufgestellten Baum Station machen und die restliche noch fehlende Dekoration anbringen.