Glück im Unglück hatte ein 22-jähriger Mountainbiker aus dem Landkreis Bamberg, der am Dienstag am Berliner Ring von einem Fahrzeug erfasst wurde: Der junge Mann erlitt schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen.

Der Zusammenstoß passierte nach Auskunft der Bamberger Polizei an der Abzweigung in den Münchner Ring. Der Radfahrer habe die Einmündung zwar an der vorgeschriebenen Stelle in Richtung Norden überqueren wollen; er habe aber offenbar übersehen, dass der fließende Verkehr dort Vorrang hat, sagt Polizeisprecher Holger Dremel.

So sei der 22-Jährige von einem Autofahrer (30) erfasst worden, der vom Berliner Ring nach rechts in den Münchner Ring einbog. Der Mountainbiker, der keinen Helm trug, stürzte und überschlug sich zwei bis drei Mal. Er erlitt unter anderem einen Schädelbruch; Lebensgefahr besteht zum Glück keine.

Der beim Unfall ebenfalls entstandene Sachschaden wird auf 2000 Euro geschätzt.