Die Zufahrt zur Gutenbergstraße wurde am frühen Montagmorgen gekappt, der Berliner Ring an der Stelle in Fahrtrichtung Hallstadt auf eine Spur verengt.

Laut Harald Thiele vom Staatlichen Bauamt Bamberg lief damit bei der Einrichtung der Baustelle alles nach Plan. "Es hat funktioniert, was den Verkehr betrifft."
Auch die Sanierungsarbeiten waren schon am ersten Tag sichtbar vorangeschritten. Eine kleine Überraschung habe es allerdings schon gegeben, so Projektleiter Thiele. Es seien mehr Kabel, Glasfaser- und Elektroleitungen, im Erdreich gefunden worden, als angenommen. Auf den Ausbau habe das aber keine Auswirkungen. Für die Sanierung muss gut 60 Zentimeter tief gegraben werden.

Das Staatliche Bauamt erneuert die marode Fahrbahn des Berliner Rings im Süden der Domstadt. Im Vorgriff auf die große Maßnahme wird die Kreuzung an der Gutenbergstraße in den kommenden drei Wochen umgebaut. Ab 9. Mai soll dann die eigentliche Sanierung der Fahrbahn des Berliner Rings in Fahrtrichtung Hallstadt beginnen. Zwischen Forchheimer Straße und Münchner Ring steht dann nur je eine Spur in beide Richtungen zur Verfügung.

Die Baustelle hat auch Auswirkungen auf die Stadtbusse: Anders als von den Stadtwerken zunächst gemeldet, fahren die Busse der Linie 922 während der Bauarbeiten stadteinwärts noch auf dem regulären Linienweg. Erst ab 9. Mai entfallen dann montags bis freitags einige Haltestellen.

Bis Ende Juni ist mit Behinderungen zu rechnen.