Über 1000 Schüler haben erfolgreich an den drei Bamberger Berufsschulen ihre Prüfungen abgelegt. Zwölf von ihnen schafften in ihrem Abschlusszeugnis die Traumnote "Eins". Zur Anerkennung dieser außergewöhnlichen Leistung haben sie im großen Sitzungssaal des Landratsamtes aus den Händen des stellvertretenden Landrates, Johann Pfister (BBL), eine Staatsauszeichnung in Form von Urkunde nebst Geldpreis und Kinogutschein erhalten.

"Zwar fällt ab sofort die Schule weg, aber das Lernen ist noch lange nicht vorbei", gab Pfister den Absolventen mit auf den Weg. Denn am Beispiel eines Smartphones sehe man sehr deutlich, wie schnell man innerhalb kürzester Zeit nicht mehr aktuell sein könne. Daher sei es auch im Berufsleben unabdingbar, stets am Impuls der Zeit zu bleiben und sich ständig weiterzubilden.

Pankraz Männlein, Schulleiter der Berufsschule III, der im Namen aller drei Berufsschulen sprach, lobte die Absolventen für ihr fleißiges und engagiertes Lernen: "Mit ihren exzellenten Leistungen haben Sie einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg in ihre Beruflichkeit erreicht. Nun dürfen Sie eine Zeit lang Durchatmen, Kräftesammeln und sich neuorientieren." Dann jedoch heißt es wieder durchstarten. Allerdings sei dies für die Ausgezeichneten ein Start von der Pole-Position aus. Denn gegenüber anderen Berufseinsteigern hätten sie einen entscheidenden Vorsprung, den sie jedoch nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollten.

"Treten Sie den neuen, anstehenden Herausforderungen mit der gleichen Tatkraft entgegen, wie sie dies bislang erfolgreich getan haben und ihnen braucht nicht bange sein vor den neuen Megatrends wie der Digitalisierung oder Globalisierung und Internationalisierung in den Betrieben", sagte Pankraz Männlein.

Geehrt mit dem Staatspreis wurden: Tim Bandhauer, Jesko Rieger, Manuel Wolff, Joel Schlotthauer (alle aus der Staatlichen Berufsschule I.); Rüdiger Brandt, Janine Roppelt, Inna Schäfer-Kondratjev (aus der Staatlichen Berufsschule II.) sowie Judith Habermann, Alicia Pfuhlmann, Jasmin Rippstein, Chantal Schnapp und Andreas Then (aus der Staatlichen Berufsschule III.).