Ein Anwohner des Public-Viewing-Areals ist dagegen, dass am Sonntagnachmittag das dritte Basketball-Play-off-Finalspiel und alle möglichen weiteren Spiele bis zum Ende der Best-of-five-Serie auf dem Maxplatz übertragen werden.

Dem Verwaltungsgericht in Bayreuth liegt ein Eilantrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gegen den Bescheid zur Erlaubnis der Durchführung der Public Viewings vor. Das bestätigte gestern Nachmittag auf FT-Anfrage ein Sprecher des Verwaltungsgerichts.

Wenn der Kläger Erfolg hätte würde dies, einfacher ausgedrückt bedeuten, dass so lange keine Basketball-Public-Viewings stattfinden könnten, bis über die Klage entschieden ist.

Am Freitag beschäftigt sich die 1. Kammer des VG Bayreuth mit dem Eilantrag. Mit einer Entscheidung ist am Nachmittag zu rechnen.


Klage bezieht sich nicht auf Fußball-EM-Spiele

Der Anwohner führe Lärmschutzgründe ins Feld und die Tatsache, dass auf dem Maxplatz ohnehin schon eine Vielzahl von geräuschintensiven Veranstaltung stattfinde. Seine Klage beziehe sich nicht auf die Fußball-EM-Vorrundenspiele, so der Sprecher des Verwaltungsgerichts.

Für die Übertragung von Partien bei einem solchen internationalen Turnier gelten Ausnahmen. Der Bundesrat hat im März einer Verordnung zugestimmt, damit Städte und Gemeinden während der EM öffentliche Fußballübertragungen - auch in Nachtstunden - genehmigen können, die sonst an den Lärmschutz-Regeln scheitern würden.