Um ihn aus den unterirdischen Gängen retten zu können, war außer dem Notarzt, dem Rettungsdienst und der Feuerwehr auch die Bergwacht alarmiert worden. Vor dem Eingang am Oberen Stephansberg in Bamberg drängten sich Menschen und Fahrzeuge. Augenzeugen berichteten, dass die Wiederbelebungsversuche durch Mediziner und Sanitäter erfolglos geblieben seien.

Die Bamberger Stollen sind eine beliebte Sehenswürdigkeit. Ihre Geschichte reicht bis in das Mittelalter zurück: Sie entstanden durch den Abbau von Scheuersand. Im Zweiten Weltkrieg waren Teile der Industrieproduktion in die weitverzweigten labyrinthartigen Gänge ausgelagert gewesen. In den 80er Jahren wurden die Stollen statisch gesichert und ein Teil davon als Atomschutzbunker ausgebaut. red