Volles Programm in Wiesenthau: "Lauschet den Klängen geistlicher Musik", mit dieser Aufforderung begrüßte Otto Roppelt, Vorsitzender des gastgebenden Gesangverein "Cäcilia" Wiesenthau, die zahlreichen Zuhörer und Ehrengäste in der Pfarrkirche St. Matthäus. Roppelt hieß neben dem gastgebenden Verein den Gesangverein Mittelehrenbach, die Akkordeongruppe Ebermannstadt und das Gesangsduo Waltraud Feis und Paula Nagengast willkommen.
An der Orgel stimmte Otto Wicht mit einem Präludium in d-Moll von Johann Krieger auf das Konzert ein. Wicht dirigierte auch den GV Cäcilia und zeichnete für die Gesamtleitung des Konzertes verantwortlich.
Der GV Mittelehrenbach, geleitet von Alexander Ezelev, begeisterte mit Beiträgen wie "Wer glaubt, ist nie allein", einem Lied, das zum Besuch des Papstes 2006 in Regensburg geschrieben wurde. "Mit Tochter Zion", vorgetragen von der Akkordeongruppe Ebermannstadt unter Paula Nagengast, weht schon einmal ein vorweihnachtlicher Hauch durch das Kirchenschiff. Paula Nagengast und Waltraud Feis trugen im Gesangsduett das Panis Angelicus von Cesar Franck vor, dazu Ladamus te, begleitet am Piano von Ezelev.
Mit geistlichen Liedern wie "Dir Herr will ich mi6ch ergeben" von Anton Bruckner oder Laudate Dominum in sanctis eius" von Giuseppe Ottavio Pitoni präsentierte sich der GV Cäcilia Wiesenthau. Er schloss mit dem ins Ohr gehenden Spiritual "Lord, I want to be a Christian". Glanzvoll endete das Konzert mit dem Gemeinschaftschor, bestehend aus den Sängerinnen und Sängern aus Wiesenthau und Mittelehrenbach unter Leitung von Otto Wich mit "Groß ist der Herr". Die ganze harmonische Klangfülle der orthodoxen Liturgie kam zum Tragen beim Abschlusslied der beiden Chöre mit dem Beitrag "Tebe pojem". "Ich höre, es hat euch gefallen", meinte Otto Roppelt am Ende des Konzerts im Anbetracht des starken Beifalls. Pfarrer Michael Gehret dankte im Namen der Kirchengemeinde auch für die Spende, die der Renovierung der Pfarrkirche St. Matthäus zu Gute kommt.