Der erste Gedenktag dieser Art wurde in der Bundesrepublik 1950 begangen und soll seitdem an die Vertreibung der 15 Millionen Deutschen erinnern. Heuer stand er unter dem zentralen Motto "Unser Kulturerbe - Reichtum und Auftrag".

In Bamberg wird der Tag der Heimat vom Kreisverband des Bundes der Vertriebenen organisiert. Die Festansprache hielt Landtagspräsident a.D. Johann Böhm. Umrahmt wurde die Feuerstunde von der Pommerschen Trachtengruppe "Ihna" aus Erlangen und den Sudetendeutsche und Pommersche Trachtenpaare.

"Wir haben den Auftrag unsere reichhaltige Kultur des deutschen Ostens lebendig zu halten. Und da die Zeitzeugen immer mehr aussterben, müssen wir den Auftrag an die junge Generation weitergeben", bekräftigte Rosemarie Pezzei vom Bund der Vertriebenen.

Bereits am Samstag gedachte die Stadt Bamberg der zahllosen Opfer von Krieg, Flucht und Vertreibung mit einer Kranzniederlegung am Vertriebenenmahnmal im Hain.