Das teilte die Gewerkschaft mit und wurde heute vom Anwalt bestätigt, der für Franz Josef Honer die Verhandlungen führt.

Das Bamberger Traditionsunternehmen Honer schließt voraussichtlich Ende August für immer. Dieser Termin zeichnet sich ab, ebenso ein Ende der Monate langen Auseinandersetzung zwischen Geschäftsführer Franz Josef Honer auf der einen Seite und seiner Belegschaft auf der anderen. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, sind deshalb auch ab sofort sämtliche Streiks ausgesetzt und das Kaufhaus Honer am Maxplatz wieder wie üblich geöffnet.

Hoffnungen auf ein Ende des Tauziehens geben Gespräche, die am Mittwoch bis in den Abend stattfanden. Das teilte Hilmar Müller für die Verdi-Tarifkommission mit und das bestätigte Honers Rechtsanwalt Klaus Aumüller. Er führte die Verhandlung zuletzt mit Martin Honer, dem Sohn von Inhaber Franz Josef Honer.
Man hat sich demnach auf einen Sozialtarifvertrag verständigt. Die Summe, um die es geht, ist laut Aumüller sehr hoch und von der Bank noch nicht zugesagt. Er hofft, dass der Vertrag zu Stande kommt, weil dieser nach seinen Worten eine "sehr gerechte Regelung darstellt".

Franz Josef Honer muss dem am Mittwoch erreichten Konsens noch zustimmen. Seinen "Segen" vorausgesetzt, startet das Kaufhaus voraussichtlich Mitte Juli mit dem Räumungsverkauf, um Ende August für immer zu schließen.

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