Ein Riesenpech hatten die Kerwasbum beim Baumaufstellen. Verkündete der Bürgermeister noch während des Aufstellens eine Länge des Baumes von 31 Metern, so war dieser kurze Zeit später etwa zwei Meter kürzer. Als die Arbeit fast fertig war und der Baum ziemlich in der Senkrechten stand, brach die Spitze ab und das weltliche Kerwaswahrzeichen stand "nackt" neben der Brücke. Zum Glück ging alles ohne Schaden für die Beteiligten ab. Und so steht nun "ein etwas anderer Kirchweihbaum" auf dem Festplatz, wo er am Dienstag frühzeitig wieder umgelegt wird. Dem Kirchweihverlauf tut dies jedoch keinen Abbruch.

33 Gruppen zogen durch den Ort, um die Kerwasbum und -madla mit dem Kirchweihbaum zum Festplatz unter der Brücke zu begleiten, wo Bürgermeister Andreas Schlund das Aufstellen des Baumes moderierte. Für Unterhaltung sorgten verschiedene Musikkapellen und Tanzgruppen.

Am Montag ist der Kirchweihausklang mit Familien- und Seniorennachmittag, Kinderspielen aus alter Zeit (14 bis 15 Uhr), Tanz um den Kirchweihbaum und Hahnenschlag (17 Uhr) sowie einem Abschlussfeuerwerk gegen 21.30 Uhr.