Zur Abschlussfeier hatten die Schwimmer des TV Ebern ins Sportheim mit Kegeln und Bouldern eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Ehrungen der Schwimmer des Jahres 2014. In ihrer Laudatio sprach Abteilungsleiterin Christel Lachmann von einem schweren Jahr für die Abteilung. So sei die Zahl der Aktien erneut zurückgegangen, Neuanmeldungen waren demgegenüber nicht zu verzeichnen. Zum Abschluss-Meeting sebst waren nur noch 38 Mitglieder anwesend, davon 19 Aktive.

Die Arbeit am und um den Beckenrand hing weitgehend an Susanne Amend, die mitlerweile auf 25 Jahre als Übungsleiterin zurückblicken kann. Der Aufwand für die Vor- und Nachbereitung von Wettkämpfen, Die Erstellung von Traingsplänen, Kampfrichtertätigkeiten, die Fahrten und das dreimalige Training pro Woche seien auf Dauer aber zermürbend und inakzeptabel.

Erfreulich für den Verein war dagegen die Ausbildung von drei Bewerbern zum Kampfrichter. Mit dem Erreichen der Altersgrenze erklärten sich Leonie Hagel, Alexander Amend und Johannes Fischer dazu bereit, den Kampfrichtereinsatz zu gewährleisten, ohne den Wettkämpfe nun einmal nicht möglich sind.

Bei der Ehrung der Schwimmer des Jahres richtete man sich nach den zehn besten Einsätzen. Bei den Herren fand eine Wachablösung statt. Der inzwischen im Studium stehende Jonathan Baer fiel auf Rang drei mit 2218 Punkten zurück, so dass der Weg frei war für Johannes Fischer, der mit 3004 Punkten Schwimmer des Jahres wurde. Zweiter ist 2763 Punkten Alexander Amend.

Bei den Damen rangierte Leonie Hagel mit 3391 Punkten vor Anna Neubauer (3265 Punkte) aus Rang eins. Dritte wurde Maike Werner mit 2986 Punkten, die ebenfalls durch ein Studium an weiteren Einsätzen verhindert war. Auf den Plätzen folgten dann Jana Werner, der lediglich 45 Punkte zum Erreichen von Platz drei fehlten und Lara Amend, der 2014 damit ein großer Sprung nach vorne gelungen war.

Bei den Jugendlichen ab Jahrgang 2001 und jünger schwamm sich Judith Baer auf Rang Eins mit 2174 Punkten, dahinter lagen Johanna Heinrich mit 1376 Punkten und Rosana Gallella mit 1244 Punken, dicht gefolgt von Inka Amend, der 22 Punkte mehr zu Rang drei gereicht hätten. Platz fünf ging an Johanna Fößel, sechste wurde Samantha Brejlyk, auf Platz sieben bis neun kamen die Jüngsten mit Rose von Stackelberg, Paula Vierbücher und Sina Müller.

Dagegen waren bei den männlichen Jugendlichen nur wenige Teilnehmer zu verzeichnen. Moritz Werner hält hier die Spitze mit 2030 Punkten vor Hanns Neubauer.

Während die Sieger wertvolle Pokale in Händen hielten, vergab die Abteilung ab den vierten Plätzen Medaillen und Urkunden. Zusätzlich erhielt jedes Mitglied einen Kopfhörer.