Die Gold-Dörfer werden Bayern beim Bundesentscheid im nächsten Jahr vertreten. Eine zwölfköpfige Bewertungskommission mit Fachleuten aus Verbänden, Institutionen, Kommunen und Ministerien hatte zuvor die 15 Siegerdörfer aus allen Regierungsbezirken begutachtet. Die Dörfer hatten sich hervorragend vorbereitet und bewiesen, dass sie zu den zukunftsfähigsten und schönsten Dörfern Bayerns gehören. Auf die Unterscheidung zwischen Silber- und Bronzemedaillen wurde daher diesmal verzichtet. An dem Wettbewerb, der alle drei Jahre durchgeführt wird, hatten sich 345 bayerische Dörfer beteiligt, informiert das Bayerische Landwirtschaftsministerium.

Nach den Worten von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ist der Dorfwettbewerb "die bedeutendste Bürgerinitiative Bayerns", die das Ziel habe, die Lebensverhältnisse in den Gemeinden zu verbessern. Während in der Nachkriegszeit mehr das äußere Erscheinungsbild im Mittelpunkt stand, wurde der Wettbewerb mittlerweile um die Schwerpunkte "Entwicklungskonzepte", "Wirtschaftliche Perspektiven" und "Umweltverträgliche Landnutzung" erweitert. "Der Wettbewerb trägt dazu bei, die soziale, kulturelle, gestalterische und wirtschaftliche Entwicklung in den Dörfern zu unterstützen", sagte Bruner bei Bekanntgabe der Sieger in München.