"Wellness und Spa-Kultur liegen derzeit voll im Trend. Aber die wenigsten denken dabei wohl daran, dass mit ihrem Vergnügen ein hoher Energieeinsatz verbunden ist", sagte die Staatsekretärin bei der Scheckübergabe. Allerdings müsse man sich diesbezüglich seit dem Bau des neuen Hallenbades in der Weltkulturerbestadt weitaus weniger Sorgen machen als anderswo. Denn das Bad spare 60 Prozent der Energie ein und stoße rund 80 Prozent weniger Kohlendioxid aus als herkömmliche Bäder. Genau aus diesem Grund, so betonte Huml, wurde das Passivhauskonzept des Bambados vom Landesamt für Umwelt aus dem CO2 -Minderungsprogramm gefördert.

"Herausragende Ideen rechtfertigen auch außergewöhnliche Fördersummen. Und dieser als Passivhaus durchgeführte Neubau ist eine wirklich ganz herausragende Innovation", sagte die Staatssekretärin. Es habe nicht nur einen Vorbildcharakter für andere Kommunen, sondern es zeige auch, dass kommunale Einrichtungen einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Bad leistet Beitrag zur Energiewende


Den Förderbetrag nahmen Projektleiter Christoph Jeromin, Bäderchef bei den Stadtwerken Bamberg, und Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) entgegen. Der Bau des Bambados hat rund 32 Millionen Euro gekostet. "Das Geld ist aber gut angelegt", unterstrich Starke, "weil es durch sein Energiesparkonzept die Unterhaltungskosten erheblich reduziert." Zugleich leiste das Bad einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur lokalen Klimaallianz.

Glücklich zeigte sich der Oberbürgermeister aber nicht nur über den Scheck, sondern auch über die neuesten Besucherzahlen. Laut den Stadtwerken hätten nämlich bereits in den ersten achteinhalb Monaten seit Eröffnung knapp 233.000 zahlende Gäste das Hallenbad besucht. Schulen und Vereinssportler seien dabei nicht mitgerechnet. Rund 28.000 Besucher zählte zudem der Saunabereich. "Wir sind daher sehr zuversichtlich, dass wir unsre Planzahlen - wir rechnen jährlich mit 250.000 Besuchern und 32.000 Saunagästen - erreichen und wohl sogar übertreffen werden", prognostizierte Projektleiter Jeromin.