Für die Schüler der Klasse 3b der Martinsschule in Bamberg war es ein aufregender Tag: Am Montag wurden ihre Arbeiten zum Thema "Die Regnitz als Lebensader" bei einer Ausstellung im Markushaus der Universität Bamberg vorgestellt.

Die Arbeiten der Grundschüler entstanden in Zusammenarbeit mit Lehramtsstudenten der Uni Bamberg, die sie im Rahmen des Seminars "Langzeitprojekte im Sachunterricht" begleiteten. Aufgeteilt in Gruppen, beschäftigten sich die Schüler mit verschiedenen Teilprojekten rund um die Regnitz, haben Gebäude nachgebastelt, Freizeitmöglichkeiten rund um die Regnitz gesammelt oder einen Angler interviewt. Eine Gruppe untersuchte beispielsweise die Wasserqualität der Regnitz, eine andere beschäftigte sich mit den Tieren, die in und um den Fluss herum leben.

Bei der Ausstellung zu sehen sind unter anderem Modelle der Ketten- und der Luitpoltbrücke, ein von den Schülern nachgebauter Wasserfilter sowie zahlreiche informative Steckbriefe und Plakate.

Seminarleiter Jonas Göb, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Didaktik der Grundschule, zeigte sich begeistert von der Kreativität der Schüler: "Es ist toll zu sehen, dass so viele schöne Werke bei unserer Arbeit entstanden sind. Es ist für die Schüler eine besondere Erfahrung, sich über einen längeren Zeitraum so intensiv mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen und auch die Studierenden profitieren sehr davon, neben der oftmals ziemlich theoretischen Universitätsausbildung ein wenig Praxisluft zu schnuppern." Auch Klassenlehrerin Claudia Schramm pflichtete ihm bei: "Ich würde gerne viel öfter solche Projekte durchführen", sagte sie und lobte die gute Zusammenarbeit mit den Lehramtsstudenten, die das Projekt möglich gemacht haben.

Die Werke der Schüler zur "Regnitz als Lebensader" sind noch bis einschließlich Donnerstag, 7. Juli, im Foyer des Markushauses MG2 (Markusplatz 3) zu sehen.