Die Staatsanwaltschaft Bamberg und die Kriminalpolizei Schweinfurt Kenntnis hatten Kenntnisse darüber erlangt, dass in einem landwirtschaftlichen Anwesen im Landkreis Haßberge eine Cannabisplantage betrieben werden soll. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Rauschgiftfahnder am Dienstag eine Aufzuchtanlage mit mehr als 200 Cannabispflanzen, wie die Polizei mitteilte. Ein Tatverdächtiger befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Gemeinsam mit einem Rauschgifthund durchsuchten die Kriminalbeamten am Dienstagvormittag das Anwesen im östlichen Landkreis Haßberge und nahmen die dazugehörigen Gebäude in Augenschein. In einer Scheune entdeckten die Ermittler dann die Aufzuchtanlage mit etwa 240 Cannabispflanzen und professionelles Equipment zum Rauschgiftanbau.

Noch am Tatort nahmen die Kripobeamten eine 47 Jahre alten Mann aus Mittelfranken und eine Landkreisbewohnerin im Alter von 35 Jahren vorläufig fest. Sie stehen im Verdacht, die Cannabisplantage gemeinsam betrieben zu haben.

Der Mann befindet sich seit Mittwoch in Untesuchungshaft. Seine mutmaßliche Komplizin wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge werden unter Leitung der Staatsanwaltschaft Bamberg von der Kriminalpolizei Schweinfurt geführt.