"Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Kritik an politischen Zuständen darf nicht zum Vorwand genommen werden, Menschen in Sippenhaft zu nehmen und sie einem aufgebrachten Mob zur Jagd freizugeben", erklärte die Kommission am Donnerstag.

Nach dem Nazi-Terror müsse "hier jeder Form von Hetze gegen Mitglieder einer Nation, Volksgruppe oder Religion von vornherein in aller Deutlichkeit entgegen getreten werden". Die Aufwiegelung zum Hass widerspreche dem Geist von Judentum, Christentum und Islam. Der vom Erzbischof eingesetzten Kommission gehören Vertreter aller drei Religionen an.