Gegen 4 Uhr früh hatte der Fahrdienstleiter im Bahnhof Bamberg bei einem durchfahrenden Güterzug die verrutschte - aus Stahlplatten bestehende - Ladung bemerkt und den Zug stoppen lassen. Im Bahnhof Strullendorf wurde die Ladung dann gesichert, was den ganzen Vormittag in Anspruch nahm. In dieser Zeit konnte der Streckenabschnitt nur eingleisig befahren werden. Die S-Bahn von Nürnberg fuhr nur bis Forchheim, von und nach dort wurden Busse eingesetzt. Regionalzüge fuhren mit großer Verspätung, da der havarierte Güterzug nur sehr langsam passiert werden konnte. Pendler erreichten im Berufsverkehr mit Verspätungen bis zu einer Stunde ihr Ziel. Im Fernverkehr wurden ICEs teilweise über Würzburg umgeleitet.
Erst nachdem die Stahlplatten mit einem Radlader wieder auf die Wagons zurückgeschoben und gesichert worden waren, konnte der Güterzug in den Mittagsstunden den Bahnhof Strullendorf wieder verlassen.