Zwischen dem Eggolsheimer Gemeindeteil Unterstürmig und Buttenheim wird derzeit kräftig gebuddelt und damit investiert. Für die Jahre 2011 bis 2013 sind Maßnahmen für rund 7 Millionen Euro vorgesehen, derzeit vergeben sind Vorhaben für 4,2 Millionen. Dieser Tage fiel der Startschuss für das aktuelle - den Bau einer Zubringerleitung von Unterstürmig nach Buttenheim. Kosten, rund 764.000 Euro.

Die Zubringerleitung wird in vier Bauabschnitten realisiert, so Buttenheims Bürgermeister Johann Kalb, amtierender Vorsitzender des Zweckverbandes. Dem gehören neben Eggolsheim und Buttenheim auch Altendorf und Hallerndorf an, trinkwasserbezogen versorgt werden damit rund 17.000 Menschen. Den Zweckverband gibt es seit nunmehr 49 Jahren, in denen viel zum Wohl der Mitgliedsgemeinden getan wurde, wie Kalb signalisiert. Sitz des Zweckverbandes ist, wie dessen Namen signalisiert, Eggolsheim.

Der Wasserzweckverband fördert jedes Jahr aus seinen Brunnen und Quellen insgesamt 900.000 Kubikmeter Wasser, der Verbrauch liegt bei 800.000 Kubik, wobei die Bürger für den Kubikmeter Trinkwasser 1,10 Euro zahlen, was Kalb als günstig bezeichnet, die Wasserqualität selbst als "überragend". Aus eigenen Quellen werden beispielsweise die Buttenheimer Gemeindeteile Frankendorf, Tiefenhöchstadt, Hochstahl und Kälberberg versorgt.

Die aktuellen Vorhaben umfassen in zwei Bauabschnitten in diesem Jahr den Bau der neuen, größer dimensionierten Leitung ab dem Übergabeschacht Buttenheim bis zum Hochbehälter Buttenheim sowie von hier bis zum Ortsanfang von Unterstürmig. Im Frühjahr 2013 folgen dann die zwei restlichen Bauabschnitte: der Leitungsbau in der Unterstürmiger Weiherstraße und dann in der dortigen Ziegeleistraße. Die Gesamtlänge beträgt rund 2,8 Kilometer.

Bisher wurde der Hochbehälter in Stiebarlimbach neu gebaut so dass er vom Volumen her dem bei Seußling entspricht, wesentlich größer dimensioniert ist der bei Buttenheim. Wasserbezogene Weichenstellungen sind für den Zweckverband insofern entscheidend, weil es sich bei den Mitgliedern des Wasserzweckverbandes um Wachstumsgemeinden handelt, so Kalb.Beim symbolischen ersten Spatenstich an der Leitung zeigt sich der Zweckverbandsvorsitzende jedenfalls angesichts der laufenden und geplanten Maßnahmen optimistisch, dass man "für die Zukunft bestens gerüstet" ist.