Ein 40-Jähriger aus dem Landkreis Bamberg ist bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen ums Leben gekommen. Er war auf der Verbindungsstraße zwischen Breitengüßbach und Zückshut unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. In einer Linkskurve geriet er nach Polizeiangaben mit seinem Geländewagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen überschlug sich im angrenzenden Gebüsch und kam in einem Wassergraben auf dem Dach zum Liegen.


Beschwerliche Rettung
Der 40-Jährige konnte sich nicht mehr aus dem komplett demolierten Auto befreien, so die Polizei. Nachdem die alarmierte Feuerwehr den Autofahrer aus dem Fahrzeug geborgen hatte, konnte ein Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Vermutlich, so heißt es von Seiten der Polizei, sei der Mann in dem Wassergraben ertrunken. Die genaue Todesursache werde jedoch erst nach der Obduktion feststehen. An dem Rettungseinsatz waren die Feuerwehren aus Breitengüßbach, Hallstadt, Zückshut und Trosendorf mit 50 Einsatzkräften vor Ort.



"Es war ein nicht alltäglicher Einsatz", sagt Thomas Renner von der Feuerwehr Breitengüßbach. Renner leitete den Einsatz, für den am Freitagmorgen um 5.38 Uhr der Alarm einging. Durch die Lage des Fahrzeugs - zwischen Sträuchern und Gebüsch auf dem Dach im Wasser - war es kaum möglich, an die eingeklemmte Person im Wagen zu gelangen. Die Feuerwehr musste sich mit Motorsägen Zugang zum Wagen verschaffen. Rund 20 Minuten habe es schließlich gedauert, bis der Wagen aus dem Wasser gezogen werden konnte, sagt Renner.


Ursache noch unklar
Auch Einsatzkräfte der Wasserwacht waren vor Ort. Nachdem der Wagen geborgen war, suchten sie das Gelände ab und bargen die Einzelteile des Wagens. Taucher waren nicht im Einsatz, an der Unglücksstelle ist das Wasser knietief. Warum der Mann von der Fahrbahn abkam ist bisher noch unklar, die Straße sei weder glatt noch extrem rutschig gewesen, sagt Renner. Auch die Polizei hat noch keine Hinweise auf die Unfallursache.

Die Verbindungsstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme am Freitagmorgen bis gegen 8 Uhr komplett gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizeiangaben auf rund 10.000 Euro.