Wie die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und die Polizei München am Donnerstag mitteilten, sollen die Täter europaweit in etwa 1000 Fällen über Internetplattformen Waren gegen Vorkasse verkauft, jedoch nie geliefert haben. Auch aus Bayern liegen dem Bericht nach 150 Anzeigen gegen die Betrüger vor.

Eine deutsch-rumänische Ermittlergruppe nahm nun mehrere Verdächtige fest. Die Polizei stellte Beweismittel und Vermögenswerte von etwa 500 000 Euro sicher.

Seit Anfang 2015 besteht bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB). Die Experten raten bei Internetkäufen insbesondere dann zur Vorsicht, wenn als einzige Zahlungsmöglichkeit Vorkasse durch Banküberweisung oder Kreditkartenzahlung angeboten wird.