Bamberg ist am Samstag, 12. September, erstmals Schauplatz eines Bezirksleistungsmarsches der oberfränkischen Feuerwehren. Die gastgebende Bamberger Feuerwehr rechnet laut Stadtbrandrat Matthias Moyano mit rund 1100 Teilnehmern, darunter die Mitglieder von vier Feuerwehr-Musikzügen, die auch für die Bamberger aufspielen werden.

Einige ihrer Übungen tragen die Feuerwehren mitten in der Stadt aus, zum Beispiel am Maxplatz und in der Alten Hofhaltung. Zuschauer sind überall willkommen, betont Moyano.

Begleitet wird die Großveranstaltung von vier Feuerwehr-Musikzügen, die ab etwa 10 Uhr in der Stadtmitte unterwegs. Ein gemeinsames Standkonzert geben sie gegen 13 Uhr auf dem Domplatz. Vorher marschieren die Kapellen über die Obere und Untere Brücke in die Altstadt. Auf dem Domplatz findet parallel eine Ausstellung von Feuerwehr-Fahrzeugen statt.

Um 17 Uhr beginnt dann die Siegerehrung in der Graf-Stauffenberg-Halle statt, "die für alle 1100 Feuerwehrleute den krönenden Abschluss des Tages darstellt", wie der Stadtbrandrat betont. Geehrt werden die Teams, die in den Übungen am besten abgeschnitten haben.

An insgesamt zwölf Stationen im Stadtgebiet müssen sie am Samstag ihr Können unter Beweis stellen. Die Stationen liegen über das Bamberg verteilt auf einem fast acht Kilometer langen Kurs. Die Bamberger Wehr hat den Parcour laut Moyano so gewählt, dass die Gäste etwas von der Schönheit der Weltkulturerbestadt erleben können.

Mit mehr als 140 Gruppen (je vier Aktive) ist der Leistungswettbewerb am 12. September der Teilnehmer stärkste seiner Art, der je in Bayern stattfand. Die Gastgeber führen dies nicht zuletzt auf die besondere Attraktion des Austragungsortes zurück. Unter den 1100 Teilnehmern sind mehr als 130 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.

Die FFW Bamberg richtet den 15. oberfränkischen Leistungsmarsch anlässlich ihres 155-jährigen Bestehens aus. Außerdem werden 20 Jahre Bezirksfeuerwehrverband gefeiert.

Im Anschluss an die Siegerehrung findet die Delegiertenversammlung des Bezirksfeuerwehrverbands statt.