Deutlich wurde das auch dadurch, dass das gesamte Lehrerkollegium die Schüler mit einem Glückwunschlied verabschiedete, was, so Granich, "durchaus nicht jedes Jahr der Fall" sei.In seiner Ansprache verglich Granich die Schulzeit mit der Tour de France; wie in der Schulzeit wechselten auch dabei Höhen und Tiefen miteinander ab, führten aber beide zu einem erstrebenswerten Ziel. Jetzt gelte es eigene Verantwortung zu übernehmen und eingeübte Tugenden zu praktizieren.
Glückwünsche zur bestandenen Abschlussprüfung gab es auch von Schondras Bürgermeister Bernold Martin, Pfarrer Friedel aus Geroda und Pastoralreferent Paul Reder.
Alle zwölf Absolventen haben die Abschlussprüfung bestanden, zehn haben den "Quali" in der Tasche; sieben beginnen in Kürze eine Berufsausbildung und zwei streben den Mittleren Abschluss in einem M-Zweig an.
Bei ihren Lehrern und Eltern bedankten sich die Schüler mit einer abwechslungsreichen, selbst gestalteten Schlussfeier, bei der Musikbeiträge, Videopräsentationen zu Berufswahl und ein Sketch einander abwechselten.
Einen besonderen Dank gab es für die Klassenleiterin Dagmar Hüfner für ihren großen Einsatz; jeder Schüler überreichte ihr eine Rose, verbunden mit einem launigen Vers.
Die wohlwollende Revanche folgte bei der Verteilung der Abschlusszeugnisse. " Jan , hast Du auch heute wieder das letzte Wort ?" oder "So gut wie Jenny möchte ich auch zeichnen können"; für jeden Schüler hatte die Klassenleiterin eine treffende Bemerkung zum Abschied parat. "Wir hatten ein tolles Miteinander, der Abschied fällt mir wirklich schwer", so das Schlusswort der Klassenlehrerin.